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06.12.2017 - 14:31 Uhr

Konsumentenpreise sinken um 0,1 Prozent


Foto: mai.

Der Zürcher Index der Konsumentenpreise ist im November 2017 gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent gesunken. Der Indexstand verharrte bei 100,7 Punkten (Basis Dezember 2015 = 100), teilt Statistik Stadt Zürich mit. Die Jahresteuerung, also die Teuerung von November 2016 bis November 2017, lag bei 0,6 Prozent.

Hauptverantwortlich für den leichten Rückgang des Preisniveaus im November waren tiefere Preise für Pauschalreisen ins Ausland und rückläufige Mietzinse. Günstiger wurden auch Fruchtgemüse und Hotelübernachtungen. Mehr bezahlen musste man unter anderem für Heizöl und Treibstoffe.

Der Index der Hauptgruppe Freizeit und Kultur sank gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent (gegenüber Vorjahr: +1,1 %). Günstiger wurden Pauschalreisen ins Ausland, insbesondere Badeferien und Städtereisen. Teurer hingegen wurden der Empfang von Audio-/Videoinhalten, Wintersportartikel und Pauschalreisen im Inland.

Das Preisniveau des Bereichs Nachrichtenübermittlung sank im Vergleich zum Vormonat ebenfalls um 0,6 Prozent (gegenüber Vorjahr: –0,8 %). Grund dafür waren tiefere Preise für Kombiangebote für das Fest- und Mobilnetz sowie für die Mobilnetz-Kommunikation. Handys und Festnetztelefone wurden indes etwas teurer.

Erste Ausverkaufsangebote für Kleider der letzten Saison hatten in der Hauptgruppe Bekleidung und Schuhe innert Monatsfrist einen Indexrückgang um 0,4 Prozent zur Folge (gegenüber Vorjahr: +4,3 %). Teurer hingegen wurden Wintersportbekleidung und Schuhe.

Im Bereich Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke sank der Index gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent (gegenüber Vorjahr: +0,3 %). Günstiger wurden Fruchtgemüse wie Zucchetti und Gurken, Zitrusfrüchte wie Mandarinen, Clementinen und Orangen sowie Frucht- und Gemüsesäfte. Teurer wurden Wurstwaren, exotische Früchte, beispielsweise Mango, Halbhart- und Hartkäse, Konfitüren und Bienenhonig, Trauben, Feingebäck und Konditoreiwaren, Suppen sowie Kartoffeln.

Auch der Index der Hauptgruppe Sonstige Waren und Dienstleistungen sank im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozent (gegenüber Vorjahr: –0,3 %). Günstiger wurden Körper- und Gesichtspflegeprodukte, Make-up und Schmuck.

Im Bereich Restaurants und Hotels sank der Index gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent (gegenüber Vorjahr: +0,5 %). Grund dafür waren tiefere Preise für Hotelübernachtungen. Teurer hingegen wurden unter anderem Mahlzeiten sowie Mineralwasser und Süssgetränke in Restaurants und Cafés.

Um 1,0 Prozent über dem Stand des Vormonats lag das Preisniveau der Hauptgruppe Hausrat und laufende Haushaltsführung (gegenüber Vorjahr: –0,8 %). Verantwortlich dafür waren höhere Preise für Möbel, insbesondere für Wohnzimmer- und Büromöbel, sowie für Wasch- und Reinigungsmittel. Mehr bezahlen musste man auch für Bettzeug und Zubehör.

Höhere Preise für Benzin und Diesel (+1,3 % bzw. +1,9 %; Stichtage: 2. und 15. November) führten im Bereich Verkehr innert Monatsfrist zu einem Indexanstieg um 0,4 Prozent (gegenüber Vorjahr: +2,0 %). Teurer wurden auch neue Autos; die Preise für Occasionswagen waren dagegen rückläufig.

Ebenfalls um 0,4 Prozent innert Monatsfrist stieg der Index der Hauptgruppe Alkoholische Getränke und Tabak (gegenüber Vorjahr: +0,6 %). Teurer wurde Wein, insbesondere Rotwein. Die Zigarettenpreise zogen ebenfalls etwas an. Deutlich günstiger dagegen – wie üblich um diese Jahreszeit – ging Schaumwein über den Ladentisch.

Das Preisniveau des Bereichs Wohnen und Energie blieb im Vergleich zum Vormonat infolge gegenläufiger Preisbewegungen stabil (gegenüber Vorjahr: +0,9 %).

Die vierteljährlich erhobenen Wohnungsmieten wurden als Folge des Anfang Juni gesenkten Referenzzinssatzes für Hypotheken um 0,3 Prozent günstiger. Gleichwohl war das Mietpreisniveau in der Stadt Zürich immer noch 0,5 Prozent höher als vor Jahresfrist. Teurer wurden jedoch Heizöl (+3,7 %; Stichtage: 2. und 15. November) und die unterstellte Miete für selbstgenutztes Wohneigentum.

In der Hauptgruppe Gesundheitspflege blieb der Index stabil, obwohl die Preise für Medikamente etwas nachgaben. Das heisst: In diesem Ausgabenbereich gab es innert Monatsfrist insgesamt keine Teuerung (gegenüber Vorjahr: –1,0 %).

In der Hauptgruppe Unterricht wurden im Berichtsmonat keine Preise erhoben.

Preisentwicklung für Inland- und ImportgüterDie Preise für Inlandgüter sanken im November gegenüber dem Vormonat leicht um durchschnittlich 0,1 Prozent; die Preise für Importgüter blieben hingegen im gleichen Zeitraum stabil. Innert Jahresfrist, also von November 2016 bis November 2017, stieg das Preisniveau der Inlandgüter um 0,1 Prozent, jenes der Importgüter um 2,2 Prozent. (pd.)

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