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07.12.2017 - 13:35 Uhr

Die Grünen setzen sich für Ältere ein


Im September luden die Grünen der Stadt Zürich zum Rundgang in Altstetten ein. Ziel war, dass ältere Quartierbewohner den Politikern öffentliche Orte zeigen,
die ihnen Mühe bereiten. Nun liegt das Fazit vor.

Viele ältere Quartierbewohnerinnen und -bewohner sagten den Vertretern der Grünen Partei, dass sie sich in Altstetten sehr wohlfühlen und dass es sich dort auch im Alter gut leben lässt. Dennoch gaben sie den Politikern anlässlich einer Begehung Hinweise, wie das Quartier altersfreundlicher gestaltet werden kann.
Häufig waren die Sitzbänke ein Thema. Sie sind am falschen Ort, es sind zu wenige oder sie sind zu niedrig. «Da wir auch auf unserem Spaziergang in Höngg Vergleichbares gehört haben, werden wir uns für genügend und altersfreundliche Sitzbänke in der ganzen Stadt einsetzen», hält die Grüne Partei fest. «Aktuell bereiten wir dafür einen Vorstoss im Gemeinderat vor.»

Schmale Fussgängerinseln

Viele Anregungen haben die Politikerinnen und Politiker für die Gestaltung der Altstetterstrasse zwischen Bahnhof und Lindenplatz erhalten. Die Fussgängerinseln seien eher knapp bemessen bezüglich Breite, teilweise seien die Randsteine zu hoch oder das Trottoir sei zu eng. «Diese Wünsche und Anregungen haben wir an den Stadtingenieur weitergeleitet. Er hat uns versprochen, die Hinweise zu prüfen und uns bis Ende Jahr eine Antwort zu geben», so die Grüne Partei. Einige ältere Menschen erklärten, dass an einzelnen Stellen die Grünphasen für die Fussgängerinnen und -gänger zu kurz seien. «Wir nahmen deswegen Kontakt auf mit der Chefin der Dienstabteilung Verkehr und hoffen, dass es dafür eine Lösung gibt», so die Grünen.

Zudem war der Schleichverkehr auf der Pfarrhausstrasse ein Thema. Die kleine Quartierstrasse durch den historischen Kern von Altstetten ist ein Ort, an dem man gerne verweilt. Beim Rundgang wurden die Teilnehmenden dauernd von vorbeifahrenden Autos gestört, und so tauchte die Frage auf, ob man da etwas tun kann. Ein radikales Fahrverbot gehe bestimmt nicht, denn gehbehinderte Menschen müssen ja Zufahrt zur Kirche haben. «Daher werden wir im Gemeinderat eine Anfrage einreichen und hoffen, dass der Stadtrat eine gute Lösung vorschlagen wird», halten die Grünen fest. (pd./pm./Foto: zvg.)

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