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13.02.2018 - 07:30 Uhr

Mit einem Hauch Feuergold


Die Bullingerkirche zeigt die Ikonen des Künstlers, Theologen und Eremiten Josua Boesch (1922–2012).

Josua Boesch war mal Goldschmied, studierte später Theologie, war Pfarrer in Stallikon und Kappel und beschloss später, wie Bruder Klaus, sich von seiner Familie zu verabschieden und Eremit zu werden. Er übersetzte die Psalmen in die Zürcher Mundart, schrieb Gebete und begann mit seinem früher gelernten Handwerk Bilder zu gestalten. Er schaute aufmerksam in sich, bis er Bilder fand, die seine Beziehung zu Gott ausdrückten. Boesch formte meist aus Kupfer und Eisen – für einen Goldschmied wertloses Material – und legte einen Hauch Feuergold auf gewisse Teile des Bildes. Er sagte dazu: «Es ist wie bei den Menschen. Gott muss uns nur ganz wenig anhauchen und schon erhalten wir seinen Glanz.» Die Bullingerkirche ist mit ihrer Bauweise mit gedämpftem Lichteinfall, rohen Backsteinmauern und grossem Volumen sehr geeignet, diese Ausstellung zu beherbergen. (e. / Screenshot: www.josuaboesch.ch)

Original-Ikonen, Skizzen und Fotografien von Josua Boesch. Vernissage: Aschermittwoch, 14. Februar, 19.30 Uhr, Ausstellung bis 2. April. Öffnungszeiten: 9 bis 20 Uhr, täglich während der Passions- und Osterzeit. Bullinger-Kirche, Bullingerstrasse 4. www.josuaboesch.ch

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