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29.08.2018 - 18:15 Uhr

Positiver Ausblick für Zürcher Büromarkt


Foto: mai.

Auf dem Büromarkt des Wirtschaftsraums Zürich zeichnet sich eine
deutliche Belebung ab. In anderen Schweizer Gebieten sind
uneinheitliche Trends zu erwarten. Der Wohnmarkt dürfte weitgehend
stabil bleiben. Serviced Appartements erweisen sich als stark
nachgefragtes Produkt. Dies sind die Schlüsselerkenntnisse der
Sommerumfrage 2018 von CSL Immobilien bei Marktakteuren und -kennern.
Die Nachfrage nach Büroflächen wird Mitte 2018 in den meisten
Regionen des Wirtschaftsraumes Zürich gegenüber dem Vorjahr deutlich
positiver eingeschätzt. Zürich City, Zug und Zürich West bleiben die
Top-Bürostandorte, doch auch die übrigen Zürcher Stadtteile dürften
profitieren. 17 Prozent der Teilnehmenden im Wirtschaftsraum Zürich
nennen Unternehmenswachstum als Hauptgrund der steigenden Nachfrage.
Dies ist der höchste Wert seit dem Beginn der Finanzkrise im Jahr
2008. Weitere 9 Prozent sehen Neugründungen als Hauptgrund - auch
diese Entwicklung stimmt zuversichtlich.

In Basel hat sich der letztjährige Aufwärtstrend des Büromarkts
stabilisiert. Für den Wirtschaftsraum Bern ist im Vorjahresvergleich
eine leichte Abkühlung ersichtlich. Bei den Incentives wie Beiträge
zu Mieterausbauten oder Early Break Options zeigen sich ebenso wie
bei der mietfreien Zeit regional uneinheitliche Tendenzen: Die
durchschnittliche mietfreie Zeit ist in Zürich wie in Bern von rund
vier auf drei Monate gesunken, in Basel blieb sie ähnlich wie im
Vorjahr bei drei Monaten.

Wohnmarkt: Stabile bis leicht sinkende Preise
Für das kommende Jahr erwarten die Teilnehmenden der CSL
Sommerumfrage in Zürich eine stabile bis leicht steigende
Preisentwicklung für Stockwerkeigentum und Einfamilienhäuser, während
im Mietwohnungssegment eine stabile bis leicht sinkende Tendenz
erwartet wird. In Basel wird von einer mehrheitlich stabilen
Entwicklung auf allen Teilmärkten ausgegangen. In Bern erwartet im
Wohneigentumsmarkt rund die Hälfte der Teilnehmenden eine steigende
Tendenz, die andere Hälfte eine stabile Entwicklung. Für den
Mietmarkt sieht es anders aus: Die Hälfte der Spezialisten erwarten
stabile und die andere Hälfte tendenziell leicht sinkende Mieten. In
allen Regionen zieht sich der Trend hin zu kleinen Wohnungen in
städtischer Lage fort, nun auch verstärkt im Eigentumssegment.
Ebenfalls eindrücklich ist die Einschätzung der Nachfrage für
Serviced Apartments. Über 80 % der Experten schätzen die Nachfrage
für Zürich und Basel als hoch ein, für Bern beurteilt sogar die
Gesamtheit der Befragten die Nachfrage als hoch.

Breiter Konsens herrscht bei den Herausforderungen für den Wohnmarkt:
Die Zinsentwicklung hängt wie ein Damoklesschwert über dem Markt,
aber auch die Regulation des Hypothekarmarkts und ein Überangebot
insbesondere an schlecht erschlossenen Lagen sind häufig genannte
Risiken. (pd.9

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