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14.09.2018 - 18:30 Uhr

Mit mehr Repression gegen Fussball-Hooligans


Gemeinsam durchgreifen wollen Stephan Anliker, Ancillo Canepa und Daniel Blumer (v. l.). (Foto: ls.)

Politik und Fussballklubs wollen enger zusammenarbeiten, um die geschätzten rund 200 Hooligans in Griff zu bekommen. Dazu gehört auch mehr Videoüberwachung.

«Zusammen sind wir stärker», betonte GC-Präsident Stephan Anliker vor den Medien mehrmals. Vergangenen Freitag bekräftigte er zusammen mit FCZ-Boss Ancillo Canepa, Stadtpolizeikommandant Daniel Blumer und drei Stadträte, man wolle gemeinsam gegen Fussballgewalt ankämpfen. Blumer erklärte, dass sich die Fangewalt seit gut einem Jahr nach ausserhalb des Letzigrund-Stadions verschoben habe. Beim harten Kern der gewaltbereiten Hooligans handle es sich lediglich um rund 200 Personen. Die Stadtpolizei will zur Senkung dieser Gewalt verstärkt auf die Videoüberwachung setzen. An zwei geheim gehaltenen Orten werden zusätzlich Videoaufnahmen gemacht und ausgewertet. Weil es zur Aufklärung von Straftaten beitrage, sei die Legitimation gegeben, gab sich Blumer überzeugt. Laut Experten wären für die Überwachung die beiden Fanlokale von GC und dem FCZ an der Heinrichstrasse respektive an der Hohlstrasse geeignet. Kritisiert wird aber, dass damit das kantonale Gesetz über die Information und den Datenschutz ausgehebelt wird. (ls.)

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