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14.09.2018 - 15:25 Uhr

30 Jahre Zürcher Lighthouse


Das Zürcher Lighthouse veranstaltete am Donnerstagabend einen öffentlichen Benefizabend, der sich auf unverkrampfte und künstlerische Art mit den Themen Trauer, Tod und Sterben auseinandersetzte.

Im Zürcher Quartier Hottingen, wo das Lighthouse vor genau 30 Jahren gegründet wurde, leisteten Primaballerina Yen Han, Filmregisseur Rolf Lyssy sowie Liedermacher Linard Bardill individuelle Beiträge. Durch den Abend führte Mark van Huisseling.

 Seit 30 Jahren begleitet das Zürcher Lighthouse Menschen an ihrem Lebensende und leistet innovative Arbeit im Bereich der Palliativmedizin. Im Rahmen ihrer Benefiz-Veranstaltung, der «Palliativnacht», blickte die Stiftung gestern Abend auf ihren Wandel vom reinen Sterbehospiz zu einem Kompetenzzentrum der spezialisierten Palliativversorgung zurück.

Mark van Huisseling (Foto) führte durch den Abend und diskutierte in zwei Talkrunden mit dem Gastgeber und Präsidenten der Stiftung Zürcher Lighthouse Hans-Peter Portmann, Publizistin und Unternehmerin Esther Girsberger (Foto), Palliativ-Mediziner Urs Lütolf sowie Filmregisseur Rolf Lyssy über das Leben und den Tod aus medizinischer, philosophischer und persönlicher Perspektive. Lyssy hatte darüber hinaus zwei Ausschnitte aus seinem aktuellen Kinofilm «Die letzte Pointe» im Gepäck. Darin thematisiert der Regisseur von «Die Schweizermacher» auf humorvolle und sympathische Weise das ernste Thema des selbstbestimmten Sterbens.

Der bekannte Schweizer Geschichtenerzähler, Autor und Musiker Linard Bardill widmete sich der Frage, ob man Sterben lernen kann. Mit viel Humor und Charme gab der Bündner den anwesenden Gästen einen interaktiven Schnellkurs seines Seminars «Sterben für Anfänger oder die Kunst am Leben zu bleiben». Dabei wurde der volle Saal mit 200 Gästen immer wieder zum gemeinsamen Musizieren animiert.

Für einen unvergesslichen Moment sorgte auch Opernhaus-Star Yen Han. Ausdrucksstark und gefühlvoll tanzte die Primaballerina mit Filipe Portugal die Sterbeszene aus Sergei Prokofjews Ballett «Romeo und Julia». Veronika Ehrensperger verzauberte das Publikum abschliessend mit Harfen-Klängen. (pd./Foto: zvg.)

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