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14.09.2018 - 13:27 Uhr

Quartier-Festival bringt Kulturen zusammen


Gemütliche Stimmung: Das «Blue Coconut»-Interkultur-Festival lockte Interessierte in den Quartiertreff Enge. Foto: Gian-Andri Baumgartner

Der Quartiertreff Enge stand kürzlich im Zeichen des interkulturellen Austauschs am «Blue Coconut»-Festival. Der Anlass bot ein abwechslungsreiches Programm.

Über das Wetter konnte sich der Quartiertreff Enge und seine Besucher am «Blue Coconut»-InterkulturFestival nicht beklagen: Das zweite Septemberwochenende bot, im Gegensatz zum ersten, trockene und sommerliche Bedingungen. Dies war natürlich die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Erstdurchführung des Festivals, welches von einem jungen Team aus Mitarbeitern des Quartiertreffs und zahlreichen freiwilligen Helfern organisiert wurde.

Der viertägige Anlass sollte den Besuchern den Austausch zwischen sich fremden Kulturen ermöglichen. Somit passte es gut ins Gesamtkonzept des Quartiertreffs: «Mit dem Treff wollen wir allen Quartierbewohnern, auch den Immigrierten, die Möglichkeit geben, sich hier wohlzufühlen und sich aktiv am Quartierleben zu beteiligen», so Moritz Strub, Mitarbeiter des Treffs. Ursprünglich war das Event als Teil der von der Stadt Zürich ausgeschriebenen interkulturellen Programmwochen vorgesehen, später entschieden sich die Organisatoren aber für einen kleineren, intern organisierten Anlass. Zum Titelsujet meinten die Organisatoren: «Die blaue Kokosnuss als nicht alltägliches Symbol soll das Exotische an diesem Anlass hervorheben.»

Das Organisationsteam setzte bei der Programmgestaltung auch auf bewährte Angebote im Quartiertreff. So waren der übliche Grillabend am Donnerstag und der regelmässig durchgeführte Brunch am Sonntagmorgen ebenfalls Teil des Festivals.

Feierlicher Samstagabend
Daneben blieb aber Platz für nicht alltägliche Programmpunkte: Der Freitagabend stand im Zeichen der chinesischen Kultur, es gab eine Vorführung chinesischer Kampfkunst. Ein Dokumentarfilm zeigte die Herstellung und Zubereitung von Tofu im Fernen Osten. Die im Film gezeigten Speisen wurden dabei frisch zubereitet und während des Films serviert.

Am Samstag folgte der feierliche Höhepunkt des Festivals: Der Quartiertreff lud zum eigentlichen Interkultur-Fest mit Speisen aus Afghanistan, Äthiopien und Eritrea, die von Helfern mit Herkunft in den jeweiligen Ländern zubereitet worden waren. Es gab feine, mit Fleisch, Lauch oder Kartoffeln gefüllte Teigtaschen und ein Buffet mit Speisen wie Linsen, Kichererbsen und Pouletstücken, sodass jeder sein Essen nach Lust und Laune auswählen konnte. Begleitet wurde der Anlass von einer eritreischen Live-Band, womit auch musikalisch ein Einblick in andere Kulturen ermöglicht wurde. Natürlich trug das schöne Wetter zur lockeren Stimmung an diesem Abend bei, auf dem Spielplatz hatten die anwesenden Kinder ihren Spass und die etwas älteren Besucher des Festivals, unter denen neben Stammgästen des Quartiertreffs auch einige waren, die den Ort wegen des Festivals zum ersten Mal besuchten, genossen den Anlass sichtlich.
Alles in allem hat das Organisationsteam bei der ersten Durchführung des «Blue Coconut»-Interkultur-Festival einen abwechslungsreichen, spannenden und unterhaltenden Anlass auf die Beine gestellt. (gab.)

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