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14.09.2018 - 14:33 Uhr

Wollishofer Senioren zog es ins Unterallgäu


Sind zusammen 285 Jahre alt: Lydia Viviroli, Ernst Neuenschwander und Esther Egli (v. l.). Die Seniorenferien waren ein Erfolg. Foto: zvg.

Die Seniorenferien der Pfarrei St. Franziskus führten nach Bad Wörishofen. Die Fahrt ins bayrische Unterallgäu bot gute Unterhaltung.

Dieses Jahr zog es 27 erwartungsfrohe Senioren zusammen mit dem dreiköpfigen Leitungsteam nach Bad Wörishofen ins Unterallgäu. Bad Wörishofen verbinden die meisten Menschen mit Pfarrer Sebastian Kneipp und seinen weltberühmten Wasser- und Heilkuren.
Bereits auf der Anreise wurde die Stimmung im Car durch Chauffeur Peter aufgelockert. Seine Sprüche und Witze im urchig imitierten Glarnerdialekt waren bestes Training für die Lachmuskeln. Herr Fischli aus dem Linthal werden wir nicht so schnell vergessen.

Nach der problemlosen Ankunft und dem Zimmerbezug im Hotel Sonnengarten ging es mit Cécile auf einen Kurztrip durch den wunderschönen Kurpark. Die ebenfalls anvisierte Gradieranlage sollte sich in der Ferienwoche für zahlreiche Teilnehmerinnen zu einem festen Kraftort entwickeln. Am zweiten Tag der Ferienwoche begaben sich die Wollishofer Seniorinnen und Senioren auf die Spuren von Pfarrer Kneipp. Die Stadtführerin erzählte uns mit vielen Anekdoten angereichert aus dem ereignisreichen Leben von Pfarrer Kneipp. Zur Erinnerung seien hier nochmals die fünf Grundprinzipien von ihm erwähnt: Wasser, Pflanzen, Bewegung, Ernährung und Ordnung.

Fürchterliches Wehklagen
Auf grosse Resonanz stiess der Vortrag der Hotel-Kneipp-Badmeisterin. Wertvolle Tipps sowie das praktische Ausprobieren von Kneipp-Aufgüssen erweiterten unser gesundheitliches Grundwissen. Zum Schluss demonstrierte sie an unserer dankbaren Freiwilligen Gabi einen klassischen kneippschen Schenkel-Aufguss.
Einen Tag später wurde der Kurpark von einem fürchterlichen Wehklagen erfüllt. Was war Schreckliches passiert? Neun Tapfere wagten sich auf den Barfussweg über «Stock und Stein», genauer über Tannzapfen, Kieselsteine, Nadelhölzer oder einfach alles, was die nackten Füsse malträtieren kann. Am Schluss aber dominierte bei allen der Stolz, den 1550 Meter langen Barfussweg bravourös gemeistert zu haben. Für viele war bestimmt der Ausflug nach Ottobeuren, Kloster Irsee und der Stadt Landsberg ein Höhepunkt der Ferienwoche. In der Basilika Ottobeuren tauchten die Teilnehmenden in die faszinierende Welt des Spätbarocks ein mit all seinen grossartigen Bildern und Darstellungen. Nach einem feinen Mittagessen im Klosterbräu-Garten Irsee ging die Reise weiter nach Landsberg. Die Stadt am Lech lud zum Bummeln und Entdecken der mittelalterlichen Gassen und Bürgerhäuser ein. Wem das zu viel war, der vergnügte sich beim gemütlichen «Käfele» oder bei einem Kurz-Shopping.

Frohe Gemeinschaft
Viel Schönes gäbe es noch von den gelungenen Seniorenferien zu berichten. Beispielsweise die informative Führung durch den Kurpark oder der sonntägliche Gottesdienst in der St.-Justina-Kirche, wo Sebastian Kneipp als Pfarrer wirkte.
Schon zum fünften Mal durften wir eine aussergewöhnliche Ferienwoche geniessen. Zu diesem positiven Gesamtbild trug vor allem die frohe Gemeinschaft aller Senioren bei. Mitverantwortlich für das gute Gelingen waren natürlich auch die beiden Leiterinnen Gabi und Cécile.

Hans-Ruedi Simmen, Alters- und Krankenseelsorger

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