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11.10.2018 - 17:07 Uhr

Fachausweise für 30 junge Berufsleute


Blick ins Emil Frey Classic-Car-Museum in Safenwil. Hier wurde 15 Auszubildenden ihr Abschlusdiplom überreicht. Foto: zvg.

Das Schweizer Autogewerbe freut sich über 30 neue Automobil-Verkaufsberater und Kundendienstberater. Die jungen Berufsleute – darunter sechs Frauen – erhielten ihre eidgenössischen Fachausweise. 15 Diplomanden nahmen ihre Fachausweise in stimmungsvollem Rahmen im Event-Center der Emil Frey Classics AG in Safenwil persönlich entgegen. Inmitten der automobilen Klassiker wies Urs Wernli, Zentralpräsident des Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS), auf den rasanten Wandel der Technologie in der Automobilindustrie hin. Die Digitalisierung verändere zahlreiche Geschäftsprozesse, sagte Wernli an die Absolventinnen und Absolventen gerichtet: «Aber die Faszination Auto bleibt. Kein anderes Verkehrsmittel verleiht mehr Unabhängigkeit, Bewegungsfreiheit, Komfort und Sicherheit». Der wirtschaftliche und gesellschaftliche Fortschritt sei ohne Strassenverkehr nicht denkbar.
 
Die 4000 dem Schweizer Garagistenverband angeschlossenen Garagen und betriebsinternen Werkstätten beschäftigen rund 39'000 Mitarbeitende, wovon sich stets 9000 in einer Aus- und Weiterbildung befinden. Mit seinem grossen Engagement im Bereich Bildung stellt der AGVS die anerkannt hohe Qualität sicher.
 
Die Mitarbeitenden in den AGVS-Betrieben eint vor allem eines: die Leidenschaft fürs Automobil. «Autos sind meine Passion, seit ich ein Kind war», sagte stellvertretend die frisch gebackene Kundendienstberaterin Chiara Marabotto. Sie arbeitet bei der Amag Utoquai in Zürich in einem reinen Männerteam von Kundendienstberatern: «Für viele Kunden ist es immer noch ungewohnt, eine Frau als Ansprechperson im Kundendienst zu haben. Aber die Feedbacks sind in aller Regel positiv».Patrick Ganière und Peter Linder, die Präsidenten der Qualitätssicherungskommissionen für die Automobil-Verkaufsberater und Kundendienstberater, gratulierten den Absolventen zum Bestehen der anspruchsvollen Ausbildung, forderten sie aber gleichzeitig dazu auf, sich nicht mit dem Erreichten zu begnügen. «Seid offen und seid kritisch», forderte Peter Linder die jungen Berufsleute auf. «Bietet zeitgemässe Dienstleistungen an, pflegt die Beziehungen und setzt euch für eure Kunden ein. Dann werden sie euch treu bleiben». (pd.)

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