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13.12.2018 - 09:00 Uhr

«Buch und Literatur Ost+» unterstützt drei Projekte


Symbolfoto: mai.

«Buch und Literatur Ost+», das gemeinsame Pilotförderprogramm der kantonalen Kulturämter der Ostschweizer Kantone und des Fürstentums Liechtenstein, geht in die nächste Runde: Die interkantonale Projektsteuerungsgruppe hat die ersten drei zu fördernden Projekte ausgewählt. Im Rahmen eines öffentlichen Werkstattgesprächs werden diese am Donnerstag, 10. Januar 2019, in der Alten Fabrik Rapperswil erstmals vorgestellt. Dies schreibt der Kanton Zürich in einer gemeinsamen Medienmitteilung mit den Ostschweizer Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein.

Ziel und Anspruch von «Buch und Literatur Ost+» ist es - ergänzend zu den bestehenden Förderinstrumenten der einzelnen Kantone - das Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Akteurinnen und Akteuren im Buchwesen und in der Literaturlandschaft der Ostschweiz und des Fürstentums Liechtenstein zu stärken. Der Fokus liegt dabei auf der Weiterentwicklung bestehender Werke, auf der Stärkung von regions- und kantonsübergreifenden Netzwerken sowie auf der Vermittlung. Interessante und qualitativ hochstehende Texte und Bücher sollen ihren Weg zum Publikum (wieder)finden und für das Publikum greifbar werden. Das Pilotförderprogramm ist als offener Prozess angelegt und baut auf die Wechselwirkung der einzelnen Akteurinnen und Akteure.

Weiterentwicklung bestehender Werke

Für die Auswahl der zu fördernden Projekte wurde eine siebenköpfige interkantonale Projektsteuerung eingesetzt: Johannes Stieger, St.Gallen, Dorothee Elmiger, Appenzell Innerrhoden und Zürich, Mathias Ospelt, Liechtenstein, Jens Lampater, Schaffhausen, sowie Corina Freudiger, Zürich. Von Seiten der kantonalen Kulturämter wird die Projektsteuerung begleitet von Margrit Bürer, Leiterin Amt für Kultur Kanton Appenzell Ausserrhoden, und Fritz Rigendinger, Leiter Kultur Kanton Glarus. Die Projektsteuerung hat folgende drei Projekte für die Förderung ausgewählt:

Die Zürcher Autorin Annette Hug beschäftigt sich gemeinsam mit einem interkantonalen Kollektiv mit Irmtraud Morgners «Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura».
Die Liechtensteiner Illustratorin Anna Hilti setzt sich gemeinsam mit einem internationalen Netzwerk aus Kunstschaffenden, Sammlern und Expertinnen mit dem Werk «Die Orchideen Liechtensteins» von Dr. Wilhelm Ganss auseinander.
Der St. Galler Verleger Josef Felix Müller erarbeitet mit Künstlerinnen, Literaturwissenschaftlern und Autoren aus der Ostschweiz ein Buch mit Textbeiträgen und künstlerischen Arbeiten, basierend auf John Bergers Text «Haftgenossen».

Werkstattpräsentation in Rapperswil
Alle drei Pilotprojekte sind in Arbeit; es haben Symposien, Diskussionen und Treffen an ausgewählten Orten in der Ostschweiz und in Liechtenstein stattgefunden.  Am geplanten Werkstattgespräch in Rapperswil stellen die Geförderten ihre Pilotprojekte, die Arbeitsprozesse, Netze und Ziele vor. Die Initianten von «Buch und Literatur Ost+» kommen ebenfalls zu Wort. Die Veranstaltung findet am 10. Januar, 19 Uhr, in der Alten Fabrik statt und ist offen für alle Interessierten. (pd.)

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