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14.03.2019 - 17:17 Uhr

SP lud zur Führung durch Moschee


Regierungsrätin und Religionsministerin Jacqueline Fehr (SP) traf an einer Führung durch die Moschee an der Rautistrasse in Altstetten und der anschliessenden hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion auf die islamisch-albanische Gemeinschaft Zürich und die Quartierbevölkerung. Alle Teilnehmenden sind sich einig: Von solchen konstruktiven Dialogen profitieren sowohl die Religionsgemeinschaft als auch der Kanton Zürich.

Anlässlich des Weltfrauentags und der anstehenden Kantons- und Regierungsratswahlen organisierte die SP Zürich 3und 9 am Abend des 8. März gemeinsam mit der islamisch-albanischen Gemeinschaft in Altstetten einen Besuch der Moschee, das Beiwohnen des freitaglichen Abendgebets und eine Podiumsdiskussion. Das Interesse war gross, und so traf eine gemischte Gruppe von gegen 60 Personen mit Interessierten aus dem Quartier, Muslimen und Muslimas aus der Moschee und von Ausserhalb sowie Vertreterinnen und Vertrerter aus der Politik an einem anregenden Abend aufeinander.

Sumejja Medi-Bilali, Mitglied der Moschee IAG und Präsidentin des muslimischen Studierendenvereins MASZ, führte die Gäste mit einem Input in die Geschichte des Islams und der 1987 gegründeten Moschee in den Räumlichkeiten des Gebetshaus in den Abend ein. Anschliessend hatten alle Teilnehmenden die Gelegenheit, dem Freitagsgebet beizuwohnen, bevor die Gruppe sich zur Podiumsdiskussion begab.

An der von Ethiker und SP-Gemeinderat Jean-Daniel Strub moderierten Diskussion teilgenommen hat neben Regierungsrätin Jacqueline Fehr und Sumejja Medi-Bilali auch der Imam Muris Begovic, Geschäftsführer des Vereins Qualitätssicherung der Muslimischen Seelsorge in öffentlichen Institutionen im Kanton Zürich und Geschäftsstellenleiter der VIOZ.

Zu den diskutierten Themen gehörten die Organisation von Musliminnen und Muslimen im Kanton Zürich, mögliche politische Anerkennungsszenarien für die muslimische Gemeinschaft sowie die Lebensrealität muslimischer Bürgerinnen und Bürger im Kanton Zürich, insbesondere in Bezug auf Erfahrungen des Zusammenlebens von Nicht-Musliminnen und Muslimen mit Musliminnen und Muslimen.
 
Für die Gesprächsteilnehmenden wie auch für das Publikum war der Anlass äusserst anregend. Am anschliessenden Apéro wurde engagiert weiterdiskutiert, und als Fazit des Abends kann gelten: Konstruktive Dialoge fördern das Zusammenleben und die Integration von Menschen verschiedener Kulturkreise und sind wichtig, um gegen Vorurteile und soziale Spannungen anzutreten. (pd. / Foto: zvg.)

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