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15.03.2019 - 06:48 Uhr

Porsche feiert 70 Jahre in der Schweiz


Ein Foto aus dem jahr 1949: Porche am Autosalon in Genf. Foto: zvg.

Vor 70 Jahren am 17. März 1949 präsentiert sich Porsche erstmalig auf dem 19. Genfer Automobil-Salon und damit auch erstmalig der Weltöffentlichkeit. Porsche stellt das erste Cabriolet vom Typ 356 zusammen mit dem ersten Typ 356 Coupé aus. Beide Sportwagen werden auf einem kleinen Stand in der Haupthalle erstmals einem breiten internationalen Publikum präsentiert.

Bernhard Blank, Zürcher Hotelier und Autohändler, organisiert den ersten internationalen Auftritt der neuen Marke. Blank funktioniert bereits 1948 einen Teil seines Hotels Europe an der Dufourstrasse in Zürich zum Ausstellungsraum um und ist bis 1951 offizieller Vertriebspartner von Porsche in der Schweiz. Für den Genfer Automobil-Salon 1949 bestellt er mit Genehmigung von Porsche, ein Coupé aus Gmünd und dazu ein Beutler-Cabrio. Das erste Cabriolet wird rechtzeitig zum Genfer Automobil-Salon fertig und hat die üblichen Kotflügel nach Gmündner Design. Die aus Aluminium gefertigten und 600 Kilogramm schweren Beutler-Autos haben geradlinige, angewinkelte, zweigeteilte Windschutzscheiben, ein voll versenkbares Klappverdeck und Blinker statt der Winker. Das elegant geformte Armaturenbrett weist zwei grosse Instrumente auf: den Drehzahlmesser im Blickfeld des Fahrers und einen Tachometer vor dem Beifahrersitz. Das plissierte Muster auf den Türverkleidungen und den Sitzen ist nur eines der vielen ansprechenden Details dieser Cabrios.

Neben dem in einer Ecke der Halle ausgestellten Cabrio ist auf dem kleinen Stand noch ein leuchtend gelbes Porsche 356 Coupé zu sehen, dessen Fronthaube zwei dekorative Streifen ziert und das mit einem Stoffschiebedach ausgestattet ist. Ferry Porsche und seine Schwester Louise Piëch sind auch in Genf anwesend. Ihre Produkte sind auf dem Stand Nummer 11 in der Haupthalle zu sehen - umringt von Zuschauern und Journalisten aus aller Welt.

In einer Nachlese zum Genfer Salon nannte D. B. Tubbs in Motor vom 30.03.1949 den Porsche "eines der sympathischsten kleinen Autos der Show". Unter Verweis auf seine Chassis-Konstruktion schrieb Tubbs, dass das Auto die niedrigste Bauart und damit die tiefste Sitzposition aufwies, die man je in einem Serienwagen gesehen habe. "Wenn man in einen Porsche einsteigt, hat man das Gefühl, unter die Strassenoberfläche zu verschwinden." (pd.)

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