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15.04.2019 - 09:48 Uhr

FC Seefeld unterliegt FC Witikon im Derby mit 2:1


Die Nummer 9 des FCS, Sven Widmer, macht Druck. Dennoch siegten am Ende die Witiker. Foto: Gianni Marty Trezzini

Nach der überzeugenden Darbietung gegen Urdorf trat der FC Seefeld bei unangenehm kaltem Wetter auswärts zum Derby gegen den FC Witikon an. Aufgrund der Tabellensituation galten die Gäste aus Riesbach als Favoriten. Doch der FC Witikon zeigte von Anfang an, dass man nicht gewillt war, diese Rolle des Underdogs einfach zu akzeptieren.
Entsprechend kampfbetont verlief die erste Halbzeit. Spielerische Akzente wurden kaum gesetzt. In der 10. Minute gab Yann Meier einen ersten Warnschuss ab, der jedoch knapp über das Tor der Witiker ging.
Nach einer Viertelstunde kam die Chance für die Hausherren nach einem Ballverlust der Seefelder im Mittelfeld. Der Schuss von Sahbatou verfehlte das Ziel jedoch ebenfalls. Diese zwei Chancen machten Lust auf mehr, aber die doch zahlreichen Zuschauer wurden enttäuscht. So wurde die weitgehend ereignislose und von Ballverlusten geprägte erste Halbzeit vom Schiedsrichter pünktlich abgepfiffen.

Ambitionierte zweite Hälfte
In der zweiten Halbzeit schienen beide Mannschaften – vor allem auch in spielerischer Hinsicht – wie verwandelt. Es ergaben sich auf beiden Seiten klar herausgespielte Chancen.
Bei den Seefeldern sorgten der bereits in der 27. Minute eingewechselte Monty Hänny sowie der in der zweiten Halbzeit gekommene Guido Bischofberger für frischen Wind. Der FC Seefeld schien nun den Zugriff auf das Spiel zu erlangen und kam durch Sven Widmer nach einer guten Vorlage von André Jacob zu einer hochkarätigen Chance.
Der FC Seefeld erhöhte nun stetig den Druck, insbesondere der starke Sven Widmer liess nicht nach und erarbeitete sich nun Chancen beinahe im Minutentakt.
Mitten in diese Phase der Überlegenheit fiel aus heiterem Himmel das Tor für den FC Witikon. Im Mittelfeld wurde ein Seefelder Spieler grenzwertig vom Ball getrennt, der Schiedsrichter liess weiterlaufen und nach einem unglücklichen Abpraller konnte ausgerechnet der Ex-Seefelder Blumer einschieben. Bei den Gästen kam nun der Robin Küderli aufs Feld und die Riesbächler drückten vehement auf den Ausgleich. In der 78. Minute wurden der FCS erlöst, als Widmer nach einem Zuckerpass von Monty Hänny im Strafraum den Ex-Seefelder Pascal Benz elegant austanzte und zum 1:1 einschob. Seefeld suchte nun den Sieg. In der Vorwärtsbewegung leisten sich die Gäste in der 90. Minute jedoch einen unglücklichen Ballverlust und Blumer schloss den folgenden Gegenstoss mit seinem zweiten Tor ab. Der Witiker Jubel war grenzenlos, ebenso der Ärger bei den Seefeldern. Die diese Niederlage als unnötig empfanden. Denn: Sie spiegelte die in der zweiten Halbzeit gezeigte Leistung nicht wider. Von einem gestohlenen Sieg des FC Witikon kann jedoch ebenfalls nicht gesprochen werden. Die Witiker Fussballer wurden für ihre Aufsässigkeit mit drei Punkten im umkämpften Derby belohnt. Theo Phon

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