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15.04.2019 - 13:13 Uhr

Wache Nord wird 3,7 Millionen teurer


Die geplante Wache Nord in Oerlikon braucht mehr Fläche. Visualisierung: zvg.

Feuerwehr und Rettungsdienst sollen an der Binzmühlestrasse 156 in Oerlikon eine neue Wache erhalten. Mehr Flächenbedarf und eine Erweiterung sollen neu von Anfang an realisiert werden. Deshalb erhöht sich der Projektierungskredit um 3,7 auf 9,3 Millionen Franken.

Feuerwehr und Rettungsdienst sollen ihren Einsatzort innert zehn Minuten nach der Alarmierung erreichen. Damit dies auch in den stark wachsenden Kreisen 11 und 12 möglich ist, wird an der Binzmühlestrasse 156 in Oerlikon die Wache Nord entstehen. Im Gebäude untergebracht wird ebenfalls die Zentrale Einsatzlogistik für ganz Schutz und Rettung Zürich (SRZ). Im September 2016 bewilligte der Gemeinderat einen Projektierungskredit von 5,6 Millionen Franken, damit eine neue Wache für SRZ im Norden geplant werden kann. «Im Laufe der Projektierung hat sich das Bauvorhaben aber als aufwendiger erwiesen, als zunächst angenommen», teilte der Stadtrat kürzlich mit. Die ursprüngliche Machbarkeitsstudie habe die Betriebsabläufe, die Anforderungen an die Gebäudetechnik und den damit verbundenen Flächenbedarf noch nicht im Detail berücksichtigen können. Dieser sei während der Projektierung angepasst worden. «Das detaillierte Raumprogramm, das für die Ausschreibung des Wettbewerbs erstellt wurde, hat gezeigt, dass bereits zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der neuen Wache mehr Fläche benötigt wird, als ursprünglich angenommen», hält Immobilien Zürich auf Anfrage fest. Ausserdem soll eine notwendige Gebäudeerweiterung gleichzeitig mit dem Neubau geplant und umgesetzt werden. Ursprünglich war dies zu einem späteren Zeitpunkt während des laufenden Betriebs vorgesehen. «Im Vergleich zu einer späteren zweiten Bauetappe kann die zusätzliche Fläche so nicht nur deutlich günstiger, sondern auch ohne Störung des Wachebetriebs erstellt werden», erläutert Immobilien Zürich. Dadurch wird die Projektierung aufwendiger. Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat deshalb die Erhöhung des Projektierungskredits um 3,7 Millionen Franken auf 9,3 Millionen Franken. Doch brauchen Feuerwehr oder Rettungsdienst die Flächen dieser Gebäudeerweiterung per sofort?

Investition in die Zukunft
«Die nun geplante Erweiterung der Wache Nord mit zentraler Einsatzlogistik umfasst die Erhöhung des Bürotrakts um eine fünfte Etage», teilt Immobilien Zürich mit. «Diese zusätzliche Fläche wird bei Inbetriebnahme des Gebäudekomplexes voraussichtlich noch nicht vollständig belegt sein.» Die verbleibende Reserve sei aber eine Investition in die Zukunft. Der Neubau soll in Anbetracht von Zürichs rasanter Entwicklung auch noch eine gewisse Reserve aufweisen. «Aufgrund dieser Ausgangslage ist es also erforderlich, die fünfte Etage im Bürotrakt auch gleich mit dem Neubau zu errichten», fasst Immobilien Zürich zusammen.

Eine Volksabstimmung zum Objektkredit ist für 2021, der Baubeginn für 2022 und der Bezug der Wache für 2024 geplant. (pd.)

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