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15.05.2019 - 13:28 Uhr

«Wenn alle Einwanderer so wären, hätten wir weniger Probleme»


Urs Fehr, Präsident der Kreispartei SVP 7+8. Foto: Andreas J. Minor

Die Wogen schlugen hoch an der Mitgliederversammlung der SVP 7+8. Einen Ausländer in den Vorstand wählen? Geht das? Kreisparteipräsident Urs Fehr stellt sich kritischen Fragen.

Daniel Buchta, ein 29 Jahre alter deutscher Staatsbürger, ist in den Vorstand der Kreispartei SVP 7+8 gewählt worden. Das hat ein gewaltiges Medienecho ausgelöst – und den Austritt von Kantonsrat Hans-Peter Amrein aus der Kreispartei nach sich gezogen.

Urs Fehr, warum sitzt nun ein Ausländer im Vorstand der SVP 7+8?
Weil an unserer Mitgliederversammlung eine grosse Mehrheit Daniel Buchta gewählt hat. Gemäss unseren Statuten ist das rechtens.

An der Versammlung am vergangenen Dientagabend wurde hitzig diskutiert.
Das ist richtig. Wir haben eine lebendige Diskussionskultur in der SVP 7+8. Darauf bin ich stolz. Nun ist die Entscheidung deutlich gefallen. Als Demokraten haben wir alle dieses Resultat zu respektieren. Und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Daniel Buchta im Parteivorstand, denn er ist hoch motiviert und will sich stark engagieren. Er ist eine klare Verstärkung für unsere politische Arbeit. Denn er ist sich nicht zu schade, stundenlang an einem Stand zu stehen, um sich den Diskussionen mit Passanten zu stellen. Ausserdem kann er sehr gut argumentieren.

Verstehen Sie die Kritik?
Ich kann sie nicht nachvollziehen, denn Daniel Buchta teilt unsere SVP-Standpunkte zu 100 Prozent. Und wenn ich bedenke, dass uns SVP-
Politikern eine latente Ausländerfeindlichkeit unterstellt wird, ist diese Wahl doch eigentlich der Gegenbeweis.

Kantonsrat Hans-Peter Amrein ist am gleichen Abend ausgetreten. Was sagen Sie dazu?
Das ist Herrn Amreins persönliche Sache, die es ebenfalls zu respektieren gilt.
Wie es scheint, hat die SVP 7+8 eine Vorreiterrolle innerhalb der SVP gespielt.

Ausländische Mitglieder sind offenbar bisher kein Thema gewesen.
Schauen Sie, es geht doch darum, Verbündete für die politische Arbeit zu finden. Wenn alle Einwanderer so wären wie Herr Buchta, hätten wir in unserem Land wesentlich weniger Probleme als heutzutage.

Wie geht es nun weiter?
Wir werden unsere Arbeit machen und für die politischen Anliegen der SVP einstehen. Interview: Andreas J. Minor

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