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17.07.2019 - 07:00 Uhr

Country-Klänge aus der Schmalzgrueb

Alle zwei Jahre ein Magnet: die Country Night Forch.Lokalmatador Rolf Raggenbass aus Zumikon.Special Guest und "Urgestein" der Schweizer Musikszene: Toni Vescoli.Viele der Gäste kommen "standesgemäss" zum Country-Thema.Cowboy-Hüte und Girls im Cowboy-Outfit waren viele unter den fast 1000 Fans.Cowboy trifft auf Cowgirl.Sebi von Desert Rose spielte mit seiner Fiddle auf dem Tisch.Dieses Jahr spielten die zwei schweizweit bekannten Bands. Desert Rose Countryband sowie die Rolf Raggenbass & Country Heart Band.

Alle zwei Jahre findet in der Schmalzgrueb die Country-Night statt. Dieses Jahr zum 14. Mal mit Desert Rose, Lokalmatador Rolf Raggenbass und als Spezialgast Toni Vescoli.

Tausende Pferdestärken parkierten vor dem Festivalgelände, während die Besitzer bereits in der Schmalzgrueb auf der Forch sassen. Viele zum Teil standesgemäss mit Stetson und passendem Oberteil. Der Grund für das frühe Erscheinen um 18.30 Uhr war die Band Desert Rose, welche die mittlerweile rund 800 bis 900 Anwesenden ziemlich einheizte.

Die Band spielt in einer Formation mit Bass, Schlagzeug, Keyboard, Fiddle, Gitarre und Gesang. Mit viel Gefühl für die Countrymusik wussten sie zu begeistern. Vor allem dann kam Westernstimmung auf, wenn Sebi zur Fiddle griff und von der Bühne zum Publikum herunter kam. Mittlerweile hatten sich auch die Line Dancers vor der Bühne in Stellung gebracht. Von der Ferne erkannte man ihre Schritte durch das gleichmässige Wippen der Hüte.

Nach zwei Stunden verabschiedete das Publikum Desert Rose mit verdientem Applaus. Gespanntes Warten um 22 Uhr auf Rolf Raggenbass, der mit der Country Heart Band auftrat. Bereits nach den ersten Klängen war zu erkennen: Der Lokalmatador von Zumikon mit der Band wusste die Zuhörer zu begeistern. Seine Musikkarriere begann sehr jung anfangs der 1960er-Jahre. «Bis heute gefallen mir die Live-Auftritte», gesteht er seine Engagements mit 69 Jahren.

Die Anzahl Konzerte habe er reduziert, aber Auftritte mit Toni Vescoli, den er bereits 1968 kennenlernte, seien immer noch ein Highlight. Dies war denn auch unschwer zu erkennen, als die beiden zusammen an diesem späten Abend auf der Bühne spielten. Ihre Freude und Leidenschaft nahmen die Besucherinnen und Besucher als Erinnerung an einen grossartigen Abend mit nach Hause. (Urs Weisskopf)

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