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26.07.2019 - 17:10 Uhr

Grossandrang: 500 bewerben sich für klene Wohnungen


Der PWG-Neubau an der Freihofstrasse. Foto: zvg.

Sie beanspruchen wenig Wohnfläche und besitzen kein Auto. Die Bewohner des wegweisenden Neubaus in Zürich-Altstetten profitieren dafür von einem tiefen Mietzins. Eine 4-Zimmer-Wohnung kostet inklusive Nebenkosten weniger als 2000 Franken im Monat. Rund 500 Interessente haben sich für eine der 33 Wohnungen beworbe, Teilt die Stiftng PWG mit.

Wie die Wohnungen vergeben wurden

Der Neubau an der Freihofstrasse 32, 34 gehört der Stiftung zur Erhaltung von preisgünstigen Wohn- und Gewerberäumen (PWG) der Stadt Zürich. Bei der Wohnungsvergabe achtete sie auf eine Mindestbelegung und auf die finanziellen Verhältnisse der Bewerber. Aber auch die Durchmischung und die Dringlichkeit der Wohnungssuche spielten eine Rolle. «Die Mieter haben sich per Mietvertrag dazu verpflichtet, kein Auto zu besitzen und stattdessen auf Velo und öffentlichen Verkehr zu setzen», sagt Andreas Schmuki, der bei der Stiftung PWG für die Vermietung verantwortlich ist. Das Gebäude im Minergie-Eco-Standard kostete 15,5 Millionen Franken.

Unterdurchschnittlicher Flächenkonsum

Um die Mieten tief zu halten, wurde das Gebäude ohne teure Tiefgarage und mit extrem kompakten Wohnungen konzipiert. Eine 4-Zimmer-Wohnung misst rund 95 Quadratmeter. Die Mieterschaft an der Freihofstrasse konsumiert durchschnittlich 33,5 Quadratmeter Wohnfläche pro Person. Zum Vergleich: Den Bewohnern der Stadt Zürich stehen 39 Quadratmeter zur Verfügung. Trotz minimaler Fläche verfügen die Wohnungen über eine hohe räumliche Qualität. «Dank lauter abgeschlossener Zimmer sind sie vielseitig nutz- und vermietbar», sagt Alexandra Banz, die Bereichsleiterin Bauprojekte der PWG. Entworfen haben das Gebäude Edelaar Mosayebi Inderbitzin Architekten aus Zürich.

Eine Initiative führte zur PWG

Eine Volksinitiative führte 1985 zur Gründung der gemeinnützigen Stiftung PWG. Diese erhielt den Auftrag, preisgünstige Wohn- und Gewerberäume zu erhalten und durch Neubauten zu schaffen. Sie erreicht dies, weil sie eine gegenüber gewinnorientierten Investoren tiefere Rendite fordert und dennoch ein angemessenes Wachstum vorweisen kann. Seit der Eröffnung der Geschäftsstelle 1991 erwarb die PWG 153 Liegenschaften im Gesamtwert von 744 Millionen Franken. Die Liegenschaften verbleiben unveräusserlich in der Hand der Stiftung. (pd.)

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