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15.08.2019 - 06:53 Uhr

Alternative Antriebe: Immer mehr Zulassungen


Autos mit Elektro-Antrieb oder Hybrid-Modelle sind bei Schweizer Konsumenten immer gefragter. Foto: A. J. Minor

Der Markt für neue Personenwagen der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein hält sich erfolgreich auf Vorjahresniveau. Im abgelaufenen Monat Juli wurden mit 25'518 Neuimmatrikulationen 35 oder 0,1 Prozent mehr registriert als im Vorjahresmonat. Der Marktanteil der alternativen Antriebe hat sich dabei im Vergleich zum Juli 2018 fast verdoppelt, von 6,0 auf 11,9 Prozent. Nach sieben Monaten liegt der Auto-Markt mit einer «roten Null» gerade einmal 0,4 Prozent oder 739 Zulassungen hinter dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum zurück. 182'654 neue Personenwagen sind seit Jahresbeginn auf die Strasse gekommen.
 
Zum erfreulichen Wachstum der Alternativ-Antriebe haben sämtliche entsprechenden Motorisierungen ihren Teil beigetragen. Hybrid-Systeme aus der Kombination von Elektro- und Benzin- beziehungswiese Diesel-Motor erfreuen sich stark wachsender Beliebtheit und konnten im Juli zusammen um 78 Prozent zulegen. Noch grösser, aber auf tieferem absolutem Niveau, war das Wachstum bei Elektroautos (+225%), dazu kommen Erdgas- (+25%) und Wasserstofffahrzeuge (10 Immatrikulationen, Vorjahresmonat keine). Der kumulierte Alternativ-Marktanteil nach sieben Monaten beträgt 10,8 Prozent. Zum gleichen Zeitpunkt 2018 hatte dieser bei 6,2 Prozent gelegen.
 
«Die Marktstärkung der alternativen Antriebe geht in die richtige Richtung», stellt auto-schweiz-Mediensprecher Christoph Wolnik vor allem im Hinblick auf das «10/20»-Ziel der Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure fest. «Nach sieben Monaten liegt der Marktanteil von Elektroautos und Plug-in-Hybriden bei 4,6 Prozent. Bis Ende Jahr sollten wir dieses Niveau annähernd halten können, um dann nächstes Jahr unser Zehn-Prozent-Ziel anzugreifen.» Nur so, das habe auto-schweiz oft betont, könnten die ab dem nächsten Jahr deutlich strengeren Vorgaben zum Kohlendioxid-Ausstoss eingehalten werden. Dabei mache aber die vor knapp einem Jahr erfolgte Umstellung auf den neuen Test-Zyklus WLTP viele Erfolge bei der CO2-Reduzierung auf dem Papier wieder zu Nichte, so Wolnik weiter.
 
Für den weiteren Jahresverlauf des Marktes für neue Personenwagen rechnet auto-schweiz mit leichten Zuwächsen im Vergleich zum Vorjahr. Denn das zweite Halbjahr 2018 war geprägt von Lieferschwierigkeiten im Zuge der Umstellung auf neue Abgasnormen, die auf WLTP beruhen. So sollte das Jahresziel von 308'000 Neuimmatrikulationen, das einem Plus von rund drei Prozent zum Vorjahr entsprechen würde, durchaus erreichbar sein. (pd.)
 
Die detaillierten Zahlen nach Marken stehen unter www.auto.swiss zur Verfügung.
 

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