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08.11.2019 - 15:59 Uhr

Jetzt entscheidet Volk über Greencity-Schulhaus


Ein Blick ins Fotoarchiv: Hochbauvorsteher André Odermatt (SP) stellte gemeinsam mit dem damaligen Schulvorsteher Geri Lauber (CVP) das Siegerprojekt vor. Foto: pw.

Wegen Neubauten sind in Zürich-Süd die Schülerzahlen stark angestiegen. Nun soll das Schulhaus Allmend die Raumnot lindern.

Auf dem Manegg-Areal an der Grenze von Leimbach und Wollishofen le- ben immer mehr Familien. Das führt vor allem in den Leimbacher Schulen zu einem Platzproblem. Sie müssen die vielen neuen Schul- und Kindergartenkinder verkraften (wir berichteten). Die Situation entschärfen soll das geplante Primarschulhaus Allmend auf dem Greencity-Areal.

Am 17. November stimmen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über das Projekt ab. Im Vorfeld hatte das Schulhaus im Zürcher Gemeinderat für Diskussionen gesorgt, weil die Bausumme um rund 700 000 Franken auf nun knapp 57,3 Millionen Franken erhöht wurde.

Jungfreisinnige sind dagegen
Der Grund: Die Schulhausfassade sowie die Fussgängerpasserelle über die Gleise der Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn und die Allmendstrasse sollen begrünt werden. Zu diskutieren gab auch ein Postulat der Gemeinderäte Balz Bürgisser und Markus Knauss (beide Grüne). Dieses forderte, dass die Stadt beim neuen Schulhaus auf oberirdische Parkplätze verzichten soll mit dem Ziel, mehr Grünfläche zu schaffen. Der Stadtrat muss dies nun prüfen.

Insbesondere der Vorstoss der Grünen führte bei den städtischen Jungfreisinnigen zu Kritik. Sie beschlossen die Nein-Parole. «Die Kosten für den Bau von Schulhäusern in der Stadt Zürich explodieren seit Jahren», schrieb die Partei in einer Mitteilung. Die Jungfreisinnigen monierten vor allem die Streichung der Parkplätze, obwohl im Schulhaus Allmend eine Heilpädagogische Schule darauf angewiesen sei.

Alle im Gemeinderat vertretenen Parteien haben hingegen die Ja-Parole beschlossen.

Pausenplatz auf Dach geplant
Die Planung des neuen Schulhauses im Neubaugebiet Manegg dauerte lange. 2017 war das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs erkoren worden. «Für viel schulischen Umschwung reicht es nicht», sagte Hochbauvorsteher André Odermatt (SP) damals an der Medienkonferenz. Zur Verfügung steht lediglich eine 4500 Quadratmeter grosse Parzelle zwischen Büro- und Wohngebäuden. Das war eine Herausforderung für die Teilnehmenden des Wettbewerbs. Gewonnen hatte das Projekt «Salto» – mit überdecktem Allwetter-Sportplatz auf dem Dach.
Die Schulanlage mit Sporthalle bietet Platz für neun Regelklassen, drei Klassen der Heilpädagogischen Schule sowie zwei Kindergärten. Das dreistöckige Gebäude wird im Minergie-P-Eco-Standard gebaut, auf dem Dach befindet sich eine Photovoltaikanlage. Sofern die Zürcher Stimmbevölkerung Ja sagt, ist der Baubeginn für das zweite Quartal 2020 geplant. Mit der Fertigstellung rechnet die Stadt im vierten Quartal 2022. (pw.)

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