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27.01.2020 - 19:21 Uhr

Coronavirus: Kanton ist vorbereitet


Foto: pw.

Das Zürcher Gesundheitswesen ist auf das neue Coronavirus (2019-nCoV) vorbereitet. «Die Gesundheitsdirektion steht in engem Austausch mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG), der kantonalen Führungsorganisation (KFO) und den Spitälern», schreibt die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich heute Montagabend in einer Medienmitteilung.

Am 31. Dezember 2019 wurden den Behörden in der zentralchinesischen Provinz Hubei, in der die Stadt Wuhan liegt, erstmals Meldungen über ungewöhnliche Lungenentzündungen gemacht. Experten entdeckten bei den untersuchten Menschen ein bislang unbekanntes Coronavirus (2019-nCoV). «In der Schweiz gab es bis jetzt keine bestätigte Erkrankung am neuen Coronavirus, aber einige Verdachtsfälle. Bei den meisten dieser konnte 2019-nCoV bereits als Ursache ausgeschlossen werden», so die Gesundheitsdirektion.

Die internationalen Gesundheitsbehörden und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) nähmen die Situation ernst. Letzte Woche seien die kantonsärztlichen Dienste über die nötigen Massnahmen informiert worden. Im Kanton Zürich würden diese von der Gesundheitsdirektion in Zusammenarbeit mit den Spitälern und der Ärzteschaft umgesetzt.

Die Zürcher Bezirksärzte inklusive der infektiologischen Abteilungen von Universitätsspital Zürich, Stadtspital Triemli, Kantonsspital Winterthur und Kinderspital Zürich wenden die neue zweistündige Meldepflicht bereits seit letzter Woche an. Für die Abklärungen von 2019-nCoV-Verdachtsfällen wird das Protokoll der Coronavirus-Erkrankungen MERS verwendet.

«Die aktuelle Situation kann vom Zürcher Gesundheitswesen gut bewältigt werden», heisst es in der Mitteilung weiter. Die kantonale Führungsorganisation (KFO), die bei ausserordentlichen Lagen in Erscheinung trete, sei über die Situation informiert und könne jederzeit aktiv werden, falls sich die Lage ändern sollte.

Nach einer China-Reise bestehe kein Grund, eine Notfallstation aufzusuchen, solange keine Symptome wie Husten oder Atemnot beständen. Zur Krankheit können die Hausärztin oder der Hausarzt Auskunft geben. Wer aus China zurückgekommen ist und sich krank fühlt, soll bei der Hausärztin, beim Hausarzt oder beim Ärztefon (Telefon 0800 33 66 55) anrufen, bevor er sich in die Praxis begibt. (pd. / Foto: pw.)

www.bag.admin.ch/2019-ncov

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