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09.11.2017 - 11:30 Uhr

SVP ist gegen «linke Bevormundung»


ahlauftakt der SVP Stadt Zürich mit Stadtratskandidaten Roger Bartholdi (SVP), Michael Baumer (FDP), Susanne Brunner (SVP) und Markus Hungerbühler (CVP). Filippo Leutenegger (FDP) war abwesend. Foto: pm.

Die SVP-Stadtratskandidaten Susanne Brunner und Roger Bartholdi wiesen beim Wahlauftakt der SVP auf dem Werdmühleplatz auf ihr Motto «Gegen die linke Bevormundung» hin. Die Freiheitsballone setzten ein entsprechendes Zeichen.

«Wir setzen auf Eigenverantwortung», hielt Mauro Tuena, Präsident der SVP Stadt Zürich, bei der Begrüssung fest. Er wies in diesem Zusammenhang auch auf die bevorstehende Abstimmung «nachhaltige und faire Ernährung» hin. Mit den Worten «Esst Bratwürste, so lange es sie noch gibt», forderte er die Anwesenden auf, beim Stand der SVP gratis eine Bratwurst zu beziehen. «Wir brauchen und wollen keine staatliche Bevormundung», so Tuena weiter. «Wir wehren uns dagegen.» Die Hauptthemen des Wahlkampfs seien neben dem Motto «gegen linke Bevormundung» die Misswirtschaft bei den Stadtspitälern, die Häuserbesetzungen und die unbegrenzte Zuwanderung. «Wir wollen eine sichere Stadt», betonte Tuena. Zudem sollen Probleme offen und ehrlich angepackt werden. «Nichts darf vertuscht werden.» «Wir müssen heraus aus der links- grünen Sackgasse», bekräftigte Stadtratskandidatin Susanne Brunner. Sie bemängelte die Vorschriften für die Werbetafeln vor den Geschäften, die hohen Parkgebühren, das Nein des Gemeinderats zum geplanten Kongresszentrum auf dem Carparkplatz. «Hier wird linker Egoismus über das Gemeinwohl der Stadt gestellt.» Weiter wolle man die Autofahrer ausbremsen, indem auch auf kantonalen Strassen Tempo 30 eingeführt werde. «Es braucht eine Verkehrspolitik für alle.»

Zudem kritisierte Brunner die Finanzpolitik, vor allem auch das Defizit der Spitäler. «Trotz hohen Steuereinnahmen schreibt die Stadt Defizite», so Brunner weiter. Das führe zu Steuererhöhungen anstatt zu den gewünschten Senkungen. Die Schulden müssten abgebaut werden. Roger Bartholdi wies darauf hin, dass die SVP im Gemeinderat zulegen müsse. Auch er kritisierte die Finanzpolitik «Noch mehr ausgeben geht nicht.» Zudem hielt er fest, dass der Verkehr fliessen müsse. «Der Stadtrat will Tempo 0.» Auch rechtsfreie Räume toleriere er nicht.

Werbung für «Top 5»
Neben Brunner und Bartholdi waren Michael Baumer (FDP) und Markus Hungerbühler (CVP) von den Top 5 anwesend. Filippo Leutenegger weilte im Ausland. Auch zahlreiche Gemeinderäte waren zugegen. Alle Politiker nutzten die Gelegenheit, sich mit Passanten und Interessierten zu unterhalten. Zudem Abschluss des Anlasses wurden die Freiheitsballone fliegen gelassen. (pm.)

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