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18.01.2018 - 17:20 Uhr

Gute Prognosen für bürgerliche Kandidaten


Drei Vertreter der Gastgeber: Hoteldirektor Christophe Rouiller (l.), Igla-Präsident Albert Leiser und Gewerbevereinspräsident Andreas Knecht. Foto: ho.

Ein bis zwei bisherige Stadträte werden abgewählt, und zwei Bürgerliche ziehen neu in den Stadtrat ein. So sehen es zumindest die (bürgerlichen) Gäste am Neujahrsapéro des Kreises 9. 

In Wahljahren trifft man jeweils viele Politikerinnen und Politiker am Neujahrsapéro im Hotel Spirgarten. Organisiert wird er von Gewerbeverein Altstetten-Grünau, Quartierverein Altstetten, Initiativ-Genossenschaft Lindenplatz (Igla), Best Western Hotel Spirgarten, Mobiliar, Burkhalter, Einkaufszentrum Neumarkt, ZKB und UBS. Insofern überrascht es nicht, dass bürgerliche Gäste in der Mehrheit sind. Überraschend war am diesjährigen Anlass, keine Politiker von SP, Grünen, AL und GLP anzutreffen.

Schlechte Prognosen für Nielsen

Entsprechend fiel das Ergebnis auf die Journalistenfrage aus, ob jemand aus dem Stadtrat am 4. März abgewählt wird. Von zehn Politikern, Quartiervertretern und Gewerblern prophezeien sieben, dass Claudia Nielsen (SP) es nicht mehr schafft, fünf räumen Richard Wolff (AL) keine Chance für eine Wiederwahl ein. «In der Vergangenheit wurden Leute abgewählt, die grobe Fehler machten», sagt FDP-Kantonsrätin Cäcilia Hänni, die vorher im Gemeinderat sass. Als Beispiele nennt sie Hugo Fahrner und Ruedi Aeschbacher. «Bisherige werden zwar nur selten abgewählt», relativiert FDP-Gemeinderat Albert Leiser, der die Igla präsidiert, «aber Nielsen und Wolff haben das Potenzial dazu.»

Als neuen Stadtrat tippen fast alle befragten Apérogäste auf den FDP-Kandidaten Michael Baumer, viele auf Susanne Brunner (SVP). Zudem punktet SVP-Gemeinderat Roger Bartholdi, «er hat als Ratspräsident 2016/17 einen hohen Bekanntheitsgrad», sagt Esther Leibundgut, die den Quartierverein Altstetten präsidiert. Auch CVP-Gemeinderat Markus Hungerbühler wird zweimal als künftiger Stadtrat genannt.

Als Gastredner trat ein Mulitalent ans Pult: Christian Jott Jenny ist – unter anderem – klassischer Tenor, Schauspieler und Gründer des «Festivals da Jazz St. Moritz». Er wählte mit der Buslinie 31 ein «völkerverbindendes» Thema, fährt doch der Bus seit dem Fahrplanwechsel von Altstetten bis in seine Heimat Witikon. Als Jazzliebhaber freute sich Jenny, dass sich der Bus an keinen Takt halte. «Er improvisiert, mal hat er 2 Minuten Verspätung, mal 20.» Danach klang der Anlass musikalisch aus, im «Spirgarten» spielte die Harmonie Altstetten auf. (ho.)

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