Igel machen es sich im Winter gemütlichDer Tag der offenen Tür im Igelzentrum Zürich wurde von vielen Familien besucht. Dass man die Stacheltiere nicht zuhause überwintern soll, wussten viele nicht.Silvana Meisel In den Stadtrandquartieren mit hohem Grünanteil wie am Zürichberg, in Altstetten, Höngg oder Wollishofen leben zahlreiche Igel. In den stark versiegelten Innenstadtquartieren trifft man die stachligen Kerlchen jedoch kaum an. Werden die Tage nun kürzer und kälter, ist es für die Säugetiere an der Zeit, sich auf den Winter vorzubereiten. Bei gefrorenem Boden oder geschlossener Schneedecke finden sie nämlich kein Futter mehr. Die innere Uhr schlägt zum Winterschlaf. Die Igel suchen sich ein gemütliches Versteck im Laub und Gestrüpp, wo sie in ihrem Nest bis zum Frühling ausharren. Wer jetzt noch einem Stacheltier begegnet, sollte dies als Erstes beobachten. «Häufig nehmen Leute den Igel einfach mit und bringen ihn uns vorbei. Das muss nicht sein. Denn möglicherweise ist das Tier bei bester Gesundheit», erzählt Simon Steinemann, Geschäftsführer des Igelzentrums Zürich (IZZ). Den stachligen Freund sollte man nur mit Handschuhen anfassen und versuchen, ihn mit dem Rücken auf eine Waage zu legen. Wiegt das Tier weniger als ein halbes Kilo, ist es zu leicht, um den Winterschlaf überleben zu können. Ein Anruf im IZZ ist dann notwendig.
Neues Igel-Zuhause gesucht Am Tag der offenen Tür im Igelzentrum Zürich wurde Besuchern der richtige Umgang mit den Stacheltieren gezeigt. Im Lokal, dem Quartiertreff Fluntern, lief der neue Imagefilm des IZZ, und Mitarbeiterin Flavia Zangerle hielt stündlich einen Vortrag. Zahlreiche Familien liessen es sich nicht nehmen, einen Igel mal ganz aus der Nähe anschauen zu können. |
Wer entscheidet, wie viel wir leiden müssen?
16 Mai 2012
Falten und Warzen
16 Mai 2012
Wie steht es um die fünf Eisheiligen?
16 Mai 2012
Es klappert die Mühle am rauschenden Bach
16 Mai 2012
Ins Herz von Fluntern sollen Kinder einziehen
09 Mai 2012
Poesie und Action begeistern Publikum des Circus Knie
09 Mai 2012
«Leider konnte ich als Präsident nie den Stichentscheid auskosten»
09 Mai 2012
«Die ersten Töne sind schon ein Erfolgserlebnis»
02 Mai 2012