Zürich Nord

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Das Gebiet Wallisellenstrasse ab Riedgraben soll ein attraktives Wohngebiet werden.  Foto: kst.

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Wallisellenstrasse wird vom Vorort zum Zentrum

Wallisellenstrasse zwischen Riedgraben und Dreispitz soll ein attraktives Wohnquartier werden. Es besteht aber ein grosser Erneuerungsbedarf, auch bei der Baugenossenschaft Asig
am Glattbogen.

Pia Meier

Die Baugenossenschaft Asig besitzt entlang der Wallisellenstrasse die Siedlungen Glattbogen und Dreispitz. Der obere Teil des Glattbogens wird in zwei Etappen sanft saniert. Die erste Etappe wurde im 2011 durchgeführt, die zweite folgt in diesem Jahr. Der untere Teil des Glattbogens soll abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden. Aus einem Studienauftrag mit 10 Teams sind pool Architekten als Sieger hervorgegangen. In der Zwischenzeit wurde das Projekt überarbeitet. Morgen Freitag, 24. Februar, entscheidet die Baugenossenschaft, ob dieses Projekt realisiert wird. «Unser Ziel ist es, das konkrete Projekt an unserer Generalversammlung 2012 zu präsentieren», teilt Peter Hurter, Leiter Bau und Unterhalt der Asig mit. Die Baugenossenschaft erwartet im Gebiet entlang der Wallisellenstrasse in Zukunft eine qualitative Urbanisierung, was auch eine Verdichtung beinhaltet. Man arbeitete diesbezüglich eng mit dem Amt für Städtebau zusammen.

Dieses Amt hat im vergangenen Jahr das städtebauliche Entwicklungsleitbild Wallisellenstrasse herausgegeben. Dieses sieht vor, gemeinsam mit den Grundeigentümern sowie der Quartierbevölkerung rund um die Wallisellenstrasse ein urbanes, attraktives und durchmischtes Stück Stadt zu gestalten und zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Dass an der Wallisellenstrasse zurzeit gebaut wird, hat allerdings nichts mit Aufwertungsmassnahmen zu tun, sondern mit Unterhaltsarbeiten.

Gartenstadt erhalten
Das Gebiet zwischen Riedgraben und Bahnlinie ist als Teil der Gartenstadt Schwamendingen entstanden. Heute liegt es aber nicht mehr am Stadtrand mit Bezug zur Landschaft, wie noch zu seiner Entstehungszeit. Grosse Infrastrukturen, neue Industrie- und Gewerbestrukturen aber auch vermehrt neue grosse Wohnsiedlungen in Leutschenbach dominieren das Umfeld. Das Quartier zeichnet sich mehr und mehr durch seine zentrale Lage zwischen Flughafen und Zentrum Oerlikon sowie innerhalb der rasant wachsenden Glattalstadt aus. Diese regionale Urbanisierung und Verdichtung wird sich auch auf die bestehenden Strukturen auswirken, ist das Amt für Städtebau überzeugt. Es sieht diese Dynamik aber als Chance. Das städtebauliche Entwicklungsleitbild Wallisellenstrasse definiert Grundsätze für die zukünftige bauliche Entwicklung des Gebiets. Es bietet Orientierung und liefert Bewertungskriterien für künftige Bauprojekte. Gleichzeitig ist es Grundlage für planungsrechtliche Verfahren, beispielsweise eine Revision des Zonenplans und für Planungsinstrumente wie die Sondernutzungsplanung.

Zwischen Wallisellenstrasse und Bahnlinie sowie südlich der Wallisellenstrasse bis zum Grünzug kann gemäss dieser Studie eine durchschnittlich vier- bis fünfgeschossige Bebauung entstehen. Ausnahmen nach oben (maximal sieben Geschosse) sind entlang der Wallisellenstrasse möglich sowie als punktuelle Akzente an strategisch bedeutenden Kreuzungspunkten. Gewerbliche Nutzungen, die der Quartierversorgung dienen, sollen gemäss Stadt gefördert werden.

Das Gebiet Walisellenstrasse wird durch mehrere Buslinien erschlossen. Längerfristig ist auch eine Tramlinie möglich. Bei Einhalten der heutigen Baulinien ist eine Tramführung im Strassenquerschnitt möglich. Freiräume können entlang der Bahnlinie sowie der Glatt entstehen. Auch eine Verbindung mit dem Leutschenbach-Gebiet ist vorgesehen.

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  • Sanierung Lindenplatz
    Sanierung Lindenplatz
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    Regensbergbrücke
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