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Auch am vom Verkehr umtosten Bucheggplatz braucht jede Lärmquelle Gegenmassnahmen. Der Skatepark, der auf dieser Wiese geplant war, würde komplett eingemauert. Foto: rs.Skaterpark am Bucheggplatz zu lautZürich NordAus dem Skaterpark am Bucheggplatz wird wohl nichts: Die Lärmschutzverordnung des Bundes verhindert ihn indirekt.Roger Suter Die Idee, welche «Zürich Nord» am 22. Januar 2009 aufgegriffen hat, schien so bestechend: Im Zuge der Umgestaltung des Bucheggplatzes sollte auf der Wiese, wo heute zwei Figuren von Arthur Metzler stehen, ein kleiner Skaterpark entstehen: Dringend erwünscht, an bisher schlecht genutzter Stelle, zentral gelegen, aber wenig lärmempfindlich. Doch offenbar haben die Jugendlichen, die extra den Verein «Freestylepark Buchegg» gegründet haben, aber auch das städtische Tiefbauamt, welches das Projekt unterstützte, die Rechnung ohne den Bund gemacht: Laut Pio Marzolini, Sprecher des TED, schreibt dessen Umweltschutzgesetz vor, dass Emissionen unabhängig von der bestehenden Umweltbelastung zu begrenzen sind. Das führt zu der paradoxen Situation, dass auf dem ohnehin lärmigen Bucheggplatz auch gegen den Skaterlärm Massnahmen ergriffen werden müssten – in diesem Fall eine rund acht Meter hohe Mauer ringsum. «Und das ist eine massive bauliche Massnahme, die wir so wohl kaum umsetzen können», bedauert Marzolini. Die Situation sei sehr unbefriedigend, bedauert er, «aber wir müssen uns ans Gesetz halten.» Trotz aller Sympathie für die Idee – auch von Stadträtin Ruth Genner selber – sehe es deshalb schlecht aus für den Freestylepark am Buchegg. |
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