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Der Wald nahm dem Friedhof Schwandenholz die Sonne.  Foto: pm.

Den Seebacher Wald zurückgestutzt

Die Holzkorporation Seebach hat den Wald entlang verschiedener Wege und beim Friedhof Schwandenholz stark ausgelichtet. Trotz intensiver Nutzung wurden aber nicht mehr Bäume gefällt als gewöhnlich.

Pia Meier

Spaziergänger sind erschrocken, als sie sahen, wie viele Bäume die Leute der Holzkorporation Seebach entlang den Waldrändern stark zurückgeschnitten oder gefällt haben. «Wir haben den Waldrand von der Heu bis zum Bienenhaus und von dort bis zum Schwandenholz gesäubert», erläutert Arthur Meier, Präsident der Holzkorporation Seebach. Das sei eine ganz normale Verjüngungsaktion gewesen, die ungefähr alle 50 Jahre durchgeführt werden müsse. «Gründe fürs Fällen sind Alter der Bäume und Krankheiten», so Meier. «Zudem haben wir eine Säuberungsaktion beim Friedhof Schwandenholz durchgeführt.» Grund für diese Aktion sei gewesen, dass die hohen Bäume dem Friedhof die Sonne wegnahmen. Die Friedhofverwaltung habe die Holzkorporation angefragt. In ungefähr 50 Jahren werde alles wieder nachgewachsen sein, versichert Meier.

Allgemein liegt an gewissen Orten in den Seebacher Wäldern Schwandenholz, Hürstwald und Riedenholz allerdings sehr viel Holz am Boden. «Wir haben Bäume gemäss Vorgaben gefällt, das heisst, wir nutzen nicht mehr Holz als jeweils nachwächst», versichert Förster Hans Nikles. Örtlich könne es aber schon nach einer sehr intensiven Nutzung aussehen. Die Seebacher Holzgant findet am 10. März statt.