Sinnvolle Beschäftigung im QuartierKatholische und reformierte Kirche sowie Nachbarschaftshilfe Affoltern wollen sich für Ausgesteuerte, IV-Rentner und Sozialhilfeempfänger einsetzen. Sie haben deshalb das Projekt «Perlen» lanciert.Pia Meier In der Stadt Zürich gibt es eine Vielzahl von Menschen, die ausgesteuert, IV-Rentner, Sozialhilfeempfänger oder sonst Menschen am Rand der Gesellschaft sind. Da diese Menschen vermeintlich gesellschaftlich nicht mehr gebraucht werden und zudem mit einem absoluten Minimum an Geld auskommen müssen, besteht unter anderem die Gefahr der Vereinsamung. Um betroffenen Affoltemerinnen und Affoltemern eine sinnvolle Beschäftigung zu geben, haben die Pfarrei St. Katharina, die reformierte Kirchgemeinde Affoltern und die Nachbarschaftshilfe Affoltern ein neues Projekt lanciert: «Perlen in Zürich-Affoltern». «Der Name Perlen wurde gewählt, weil Perlen in einer rauen, unansehnlichen Schale, das heisst in Austern entstehen», erklärt Kurt Zogg von der Pfarrei St. Katharina. Auch Menschen wie Ausgesteuerte oder Sozialhilfeempfänger lebten in einer rauen Umgebung. Zudem soll der Begriff «Perlen» zeigen, dass man nicht nur auf die Schale achten dürfe, sondern auch auf das Innere. «In Seebach gibt es ein ähnliches Projekt, das wir zum Vorbild genommen haben», hält Zogg fest. Auch das Sozialamt begrüsse dieses Projekt, obwohl es verschiedene staatliche Institutionen gebe. «Das Hauptproblem dieser Menschen ist das Nichts-zuTun-Haben», betont Zogg. Auch in Affoltern gebe es gemäss den Erfahrungen der Kirchen zahlreiche betroffene Personen. Zweistündiger Einsatz Noch zu wenig Echo |
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