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Nachtragskredite für 20,4 Millionen Franken beantragt

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Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat Nachtragskredite von insgesamt 20,4 Millionen Franken. Im Vorjahr waren es Nachtragskredite über 67,6 Millionen Franken. Davon belasten 14,7 Millionen Franken die Erfolgsrechnung und 5,7 Millionen Franken die Investitionsrechnung.

In der Erfolgsrechnung schlägt insbesondere die Beschaffung von notwendigen Schutzmaterialien im Rahmen der Pandemie-Schutzvorkehrungen und zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit mit 4,5 Millionen Franken zu Buche. Die vermehrten Winterdienst-Einsätze im Januar 2021 aufgrund der überdurchschnittlichen Schneemengen führten dazu, dass das Budget der Stadtreinigung für den Winterdienst bereits aufgebraucht ist, weshalb zusätzlich 2 Millionen Franken erforderlich sind. Weitere 2 Millionen Franken werden im Rahmen eines Pilotprojekts «Wirtschaftliche Basishilfe» zur finanziellen Unterstützung von Menschen, die keinen oder nur ungenügenden Zugang zur Sozialhilfe haben, benötigt. Für 39,4 zusätzliche Stellenwerte im Zusammenhang mit Digitalisierungs- und Bauprojekten sowie in den Bereichen Gehaltsmanagement, Case Management und befristetes Berufserfahrungsjahr 2021/2022 werden insgesamt 1,6 Millionen Franken benötigt. Der Vollzug individueller Lohnanpassungen im Rahmen der Städtischen Lohnmassnahmen SLS sowie die Erhöhung des EO-Beitragssatzes per 1. Januar 2021 führen zu Mehrausgaben von insgesamt 1,3 Millionen Franken. Dies schreibt der Zürcher Stadtrat in einer Mitteilung.

In der Investitionsrechnung werden 1,1 Millionen Franken für die Erneuerung der Elektro Hauptverteilung an den Logistikstandorten Hagenholz und Wallisellen von ERZ beantragt, um elektrobetriebene Fahrzeuge mithilfe von Elektro-Ladestationen aufzuladen. Weitere 0,5 Millionen Franken benötigt ERZ für den Umbau bisheriger Wertstoffsammelstellen für Glas und Kleinmetall zu unterirdischen Wertstoff-Sammelstellen. Die Grundwassernutzung auf dem Schlachthofareal muss aufgrund kantonaler Vorgaben aufgegeben werden, was einerseits den Rückbau des Grundwasserpumpwerks und andererseits die Erschliessung durch die Wasserversorgung notwendig macht, wofür 0,5 Millionen Franken benötigt werden. Weitere 0,6 Millionen Franken werden beantragt, um das Bauprojekt «Schlachthofareal, Instandsetzungsmassnahmen Massnahmenpaket 2» gemäss Terminplan realisieren zu können. Der im Budget 2020 berücksichtigte Erwerb der landwirtschaftlichen Liegenschaft Risweg 113/115 in Leimbach hat sich ins Jahr 2021 verschoben, wofür 1,1 Millionen Franken benötigt werden. Zur Förderung von Vertikalbegrünung als Massnahme zur Hitzeminderung sollen gleichzeitig mit der Instandsetzung des ehemaligen Bettenhauses des Stadtspitals Triemli die Balkone der Südfassade des Turms bepflanzt werden, was zu Mehrausgaben von 0,8 Millionen Franken führt. (pd.)