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Population von Tigermücken überwacht

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Das 2016 in Zürich gestartete Tigermückenmonitoring wird auch 2021 weitergeführt. Ab Anfang Mai läuft das Monitoring der Stadt Zürich, Mitte Mai startet auch der Kanton Zürich wieder seine Monitoringmassnahmen, schreibt die Stadt Zürich in einer Mitteilung.

Die Asiatische Tigermücke wurde in Wollishofen im September 2018 entdeckt. Seitdem beobachtet der Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich zusammen mit der zuständigen Fachstelle des Kantons Zürich das betroffene Gebiet. Mit Unterstützung der anwohnenden Bevölkerung wurden mögliche Brutstätten systematisch beseitigt und Mückenlarven in Dolen und anderen stehenden Wasseransammlungen mit einem biologischen Mittel erfolgreich bekämpft. Im Jahr 2020 konnten im betroffenen Gebiet weder Tigermücken noch deren Eier gefunden werden. Gestützt auf die momentane Ausgangslage gilt der Befall als getilgt. Trotzdem ist das weitere Monitoring und die Mithilfe der Bevölkerung wichtig. Auf dem Areal der Bus Station beim Hauptbahnhof Zürich wurden die Tigermücken mit den Fernreisebussen wiederholt eingeschleppt. Sie konnten sich aber dank der Massnahmen des Umwelt- und Gesundheitsschutzes Zürich noch nicht ansiedeln und auch nicht weiter ins Stadtgebiet ausbreiten.

Vermeidung von möglichen Brutstätten

Auch die Meldung sowie das Einsenden von schwarz-weiss gestreiften Mücken ist von grosser Bedeutung. Brutstätten können so frühzeitig erkannt und die Ansiedlung und Ausbreitung eingedämmt werden. Wer eine Tigermücke auf dem Stadtgebiet findet, kann diese im Inter-net unter www.zueriwieneu.choder in der App «Züri wie neu» melden. Sichtungen im übrigen Kanton können auf der Webseite www.muecken-schweiz.chgemeldet werden. Die Fachstelle Schädlingsprävention und -beratung des Umwelt- und Gesundheitsschutzes Zürich ist neu eine der vier offiziellen Meldestellen für invasive Mücken in der Schweiz. Sie nimmt in dieser Funktion Mücken-Meldungen aus dem ganzen Kanton Zürich sowie den Kantonen Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, St. Gallen, Schaffhausen, Thurgau und Zug entgegen. Tigermücken können Krankheiten übertragen. Die Gefahr ist jedoch gering. In der Schweiz gab es bisher noch nie einen solchen Fall. Sie sind jedoch sehr lästig, da sie auch tagsüber stechen, was einheimische Mückenarten nicht tun, und sie hinterlassen schmerzhaftere Stiche, wie die Stadt Zürich in ihrer Mitteilung schreibt. (pd.)