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Blocher übt Kritik an Gesundheitsbehörden des Bundes

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Wegen der Corona-Krise musste die Zürcher SVP die 33. Albisgüetli-Tagung am Freitagabend online feiern. Partei-Doyen Christoph Blocher kritisierte in seiner traditionellen Rede die Gesundheitsbehörden - und die EU. Dafür lobte er England wegen dem Brexit.

Masken schlecht, dann Masken gut

Für Blocher ist klar: Die Bevölkerung hat das Vertrauen verloren in die staatlichen Institutionen und im Besonderen die Gesundheitsbehörden. «Vertrauen in die Institutionen ja, aber nicht blindes Vertrauen in die Personen, die in diesen Institutionen regieren. Und schon gar nicht gegenüber Personen, die ihren Auftrag nicht erfüllen», so Blocher in seiner direkt im Netz übertragenen Rede. Hier sei Kritik und Widerstand des Bürgers höchste Pflicht. «Wieviel Vertrauen und Respekt verdient denn eine Behörde, die – wie das Gesundheitsdepartement von Bundesrat Alain Berset – zu Pandemiebeginn das Tragen von Masken als zwecklos, ja gar als schädlich bezeichnete,um einige Monate später alle Bürger durch die Polizeiverfolgen zu lassen, die keine Maske tragen», fragte er rhetorisch. Wer diesen Widerspruch unwidersprochen hinnehme, habe keinen Respekt vor den Institutionen. Wer über Missstände im Gesundheits- und im Spitalwesen schweige,schade der Demokratie und dem Land.

Blocher gegen Rahmenabkommen

Den zweiten Teil seiner Rede widmete der frühere Bundesrat seinen Lieblingsthemen, insbesondere dem Verhältnis der Schweiz zur Europäischen Union. Diese wolle der Schweiz mit dem Rahmenabkommen einen «neuen Kolonialvertrag» aufdrücken. Als positives Beispiel, wie man sich gegen die EU wehre, bezeichnete Blocher England. (pd./ Foto: zvg.)

Der ausführliche Bericht ist in den nächsten Ausgaben der Lokalinfozeitungen zu lesen.