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Booster-Impftag in der Krankenstation Friesenberg

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Kürzlich wurden in der Krankenstation Friesenberg die Bewohner zum dritten Mal gegen Covid geimpft.

«Wie wir alle wissen, lässt die Wirkung der Impfung bei Betagten nach rund sechs Monaten nach und soll aufgefrischt werden», schreibt die Krankenstation. Heimarzt Josef Widler hat sich entschlossen, nach Freigabe und Empfehlung durch die zuständigen Behörden, die dritte Impfung so schnell wie möglich zu verabreichen. Dadurch soll dem Virus möglichst keine Chance gegeben wollen.

Die Bewohner sind froh, dass sie durch die dritte Impfung wieder gut geschützt werden. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenstation dürfen sich impfen lassen. Es sind aber nur ­wenige, da man sich an die aktuell gültigen Regeln hält und nur über 65-jährige Mitarbeiter geimpft werden.

Heimarzt Widler erschien pünktlich mit seinem Team. Der Impfstoff wird vorbereitet, die Spritzen präpariert. Eine Mitarbeiterin macht sich bereit, um die ­administrativen Arbeiten zu erledigen. Es wird geprüft, welcher Impfstoff verwendet werden soll. Auch der Gesundheits­zustand des Patienten muss berück­sichtigt werden. Die Impfung muss ins ­Impfbüchlein eingetragen werden. Es wird auch dafür gesorgt, dass kurz nach der Impfung ein Zertifikat (mit einer neuen Laufzeit von einem Jahr) ausgedruckt werden kann.

Die Bewohnerinnen und Bewohner werden direkt in ihren Zimmern geimpft. Gross nervös oder aufgeregt sind sie nicht, sie haben das ja bereits zweimal erlebt. «Nach rund drei Stunden ist die Impfaktion beendet», schreibt die Kranken­station, «von unangenehmen Nachwirkungen ist bis jetzt nichts bekannt.» Die Organisation und Durch­führung des Anlasses habe gut geklappt. «Alle Beteiligten sind froh und sehr zufrieden. Unsere Patientinnen und Patienten verfügen wieder über einen guten Schutz vor Corona.» (red.)