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Den Wasserkreislauf im Wald besser verstehen lernen

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Am 22. September führen Fachleute Interessierte durch den Wald am Hönggerberg. Sie gehen der Frage nach, wo Regentropfen landen.

Im Mittelpunkt des Rundgangs im Waldlabor Hönggerberg steht der Wasserkreislauf. Es wird demonstriert, wie mit ­modernsten Messmethoden ein Regentropfen auf seiner Reise verfolgt werden kann. Und es wird Fragen nachgegangen wie «Wie viel Regen wird in den Baumkronen aufgehalten und verdunstet wieder zurück in die Atmosphäre?» oder «Welche Rolle spielt der Waldboden?».

Nur ein kleiner Anteil aller Regentropfen erreicht den Untergrund und wird nach Stunden, Tagen, Wochen oder Jahren wieder von den Pflanzen aufgenommen und verdunstet oder landet im Holderbach. Das Verständnis dieser Prozesse hilft den Fachleuten, die wichtige Rolle des Waldes in der Regulierung des Wasserkreislaufes besser zu verstehen und aber auch die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wasserhaushalt der schweizerischen Wälder abzuschätzen.

Viele Affoltemerinnen und Affoltemer haben ein zwiespältiges Verhältnis zum Holderbach. Vor allem ältere Menschen können sich noch an die Überschwemmungen rund um den Zehntenhausplatz erinnern. Auch für solche Fragen stehen die Fachleute Marius Floriancic, wissenschaftlicher Leiter des ökohydrologischen Waldlabors der ETH, und Martin Brüllhardt, Geschäftsführer Verein Waldlabor Zürich, zur Verfügung. (pm.)

Waldrundgang: Treffpunkt 22. September 17.30 Uhr hinter Haltestelle Bus 37 an der Schauenbergstrasse. Anmeldung notwendig bis 21. September an info@qvaffoltern.ch. Gutes Schuhwerk erforderlich.