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Durchschlag 3. Röhre im Gubristtunnel als weiterer Meilenstein der Nordumfahrung Zürich

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Vergangenen Dienstag ist der Durchschlag der 3. Röhre Gubristtunnel beim Projekt «A1 Ausbau Nordumfahrung Zürich» erfolgt. Damit hat das Bundesamt für Strassen ASTRA einen weiteren Meilenstein bei der wichtigsten Engpassbeseitigung im Grossraum Zürich erreicht.

Der Bau der 3. Röhre Gubristtunnel ist, neben dem Ende März 2020 abgeschlossenen Ausbau auf sechs Spuren zwischen Zürich-Affoltern und Zürich-Nord, das wichtigste Element des Gesamtprojekts «A1 Ausbau Nordumfahrung Zürich» des Bundesamts für Strassen ASTRA. «Mit dem Durchschlag der 3. Röhre knapp drei Jahre nach Baustart hat das ASTRA ein weiteres, wichtiges Etappenziel erreicht», teilt das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) in einer Medienmitteilung mit. Da der Ausbruch des Tunnels hauptsächlich von der Seite Regensdorf her erfolgte, fand der Durchschlag etwa 300 Meter vom Portal Weiningen entfernt im Berginnern statt.

16 Meter Ausbruchsdurchmesser
Der Bau der 3. Röhre Gubristtunnel ist für das «Tunnelland Schweiz» ein aussergewöhnliches Bauvorhaben: «Es gibt in der Schweiz keinen zweiten Tunnel mit einem Ausbruchsdurchmesser von knapp 16 Metern.» Der Durchmesser der 1. und 2. Röhre beträgt im Vergleich lediglich je 11.45 Meter. Fast drei Jahre lang haben bis zu 150 Tunnel-Mineure im Dreischichtbetrieb den gut drei Kilometer langen Tunnel ausgebrochen, sind dabei täglich bis zu sechs Meter vorangekommen und haben weit über eine Million Tonnen Fels abtransportiert. Nach rund 1'000 Tagen seit dem Anschlag konnte nun der Durchschlag gefeiert werden.

Eröffnung 2022
Die Staus vor dem Gubristtunnel sind mit diesem Projektmeilenstein noch nicht behoben, da nach dem Durchbruch bis Ende 2022 der Tunnel-Innenausbau mit der Erstellung der Fahrbahn sowie dem Einbau der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung (BSA) erfolgt. Voraussichtlich Ende 2022 übergibt das ASTRA die dritte Röhre Gubristtunnel dem Verkehr. Danach ist die Kapazitätserweiterung auf drei Spuren in Fahrtrichtung Bern erreicht, während die beiden bestehenden zweispurigen Gubrist-Röhren direkt im Anschluss gestaffelt saniert werden. Der Ausbau der Nordumfahrung Zürich inklusive des Betriebes aller drei Tunnelröhren ist voraussichtlich Ende 2025 abgeschlossen. (pd.)