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Stadt setzt auf die Maximal-Variante

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Das Schauspielhaus Zürich soll saniert werden. Dafür will die Stadt gar den historischen Theatersaal opfern. Dies stiess auf Kritik – etwa beim Heimatschutz. Auf Druck aus der Politik musste die Verwaltung darum über die Bücher. Sie hat nun verschiedene Varianten geprüft und vier davon ausarbeiten lassen, wie es heute Mittwoch an einer Medienkonferenz hiess.

Klar ist: Der Stadtrat setzt auch nach einer Abwägung weiter auf einen Total-Umbau und damit auf eine sogenannte «umfassende Erneuerung» des Saals, der Bühne und des Foyers. Die umfassende Erneuerung biete mit Abstand den höchsten Nutzwert und soll rund 115 Millionen Franken kosten.

Ob die Maximal-Variante im Gemeinderat eine Mehrheit findet, bleibt offen. Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) sagte denn auch: «Das Schauspielhaus weckt sehr viele Emotionen.» Die SVP liess bereits verlauten, dass sie mit Befremden zur Kenntnis nehme, «dass der Stadtrat die zahlreichen kritischen Stimmen aus dem Gemeinderat, dem Denkmalschutz und der Bevölkerung ignoriert». 

Mehr nächste Woche im «Züriberg», «Zürich Nord», «Zürich 2» und «Zürich West». (pat.)