Stadtpolizei verhindert Auto-Demo

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Am Samstagnachmittag versammelten sich an der Heinrichstrasse Höhe Hardstrasse rund 100 Personen, um einen unbewilligten Autocorso durchzuführen. Aufgrund des Veranstaltungsverbotes schritt die Stadtpolizei ein und verhinderte eine gemeinsame Wegfahrt.

Um 14 Uhr fuhren rund 30 Fahrzeuge und etliche Fahrräder durch die Hard- und Heinrichstrasse, schreibt die Stadtpolizei in ihrer Medienmitteilung. Im Internet wurde bereits seit Tagen für eine unbewilligte "Autodemonstration" an der Heinrichstrasse unter dem Motto "Safety for all Refugees" aufgerufen. Diesem folgten über 100 Personen. Aufgrund der COVID-19-Verordnung des Bundes sind Veranstaltungen jeglicher Art verboten. Die Stadtpolizei Zürich suchte den Dialog und machte die Teilnehmenden mit Lautsprecherdurchsagen auf die geltenden Regeln aufmerksam, appellierte an ihre soziale Verantwortung und bat sie die Örtlichkeit einzeln zu verlassen. Mehrere Teilnehmende folgten den Anweisungen der Polizei und verliessen die Örtlichkeit mit Autos und Velos, heisst es in der Mitteilung. Rund 30 Personen befolgten die Anweisungen der Polizei nicht und blieben mit rund 16 Fahrzeugen an der Heinrichstrasse. In der Folge wurden sie einer Personenkontrolle unterzogen und weggewiesen.

Kurz darauf hat die Polizei festgestellt, dass sich an der Militär-/Langstrasse und an der Josefstrasse erneut mehrere Personen mit ihren Fahrzeugen versammelten.  Auch dort schritt die Stadtpolizei ein und wies die Leute weg. In diesem Zusammenhang wurden mehrere Personen verhaftet. Zwei Traktoren, mehrere Musikanlagen und verschiedenes Demomaterial wurden präventiv sichergestellt. (red. / Foto: mai.)