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Sucht: Wenn es zu oft zu viel ist

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Information, Beratung, Therapie und suchtmedizinische Behandlung: Das bietet die neue Suchtfachstelle Zürich Betroffenen und Angehörigen aller Altersgruppen per sofort auf umfassende Weise.

Mit über 100-jähriger Erfahrung im Bereich Alkoholmissbrauch nimmt sich die Zürcher Fachstelle für Alkoholprobleme der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen an und erweitert ihr Dienstleistungsangebot. Unter dem neuen Namen Suchtfachstelle Zürich informiert, berät und behandelt das Expertenteam Erwachsene und Jugendliche, ihr Umfeld sowie Fachpersonen nicht nur in Fragen rund um Alkohol und Medikamente, sondern künftig auch um illegale Suchtmittel und problematische Verhaltensweisen.

Nach wie vor ist Alkohol die am häufigsten konsumierte psychoaktive Substanz. Doch der Konsum von Cannabis, Kokain und Partydrogen nimmt ebenso zu wie exzessives Online-Sein, Gamen oder Glückspielsucht. Bei jungen Menschen stehen heute neben dem Rauschtrinken, dem Cannabis- und Tabakkonsum die problematische Nutzung digitaler Medien und der Konsum neuer psychoaktiver Substanzen im Zentrum; bei älteren Menschen ist es chronifizierter Alkoholkonsum oder Medikamentenmissbrauch.

Immer öfter wird zwischen unterschiedlichen Substanzen gewechselt oder werden diese miteinander kombiniert. Mischkonsum ist deshalb problematisch, weil sich Risikokonsum und Mehrfachabhängigkeiten meist verstärken. Je ausgeprägter der risikoreiche Konsum oder das Verhalten ist, desto eher und stärker wirkt sich dies in negativer Weise auf die Familie, Freizeit, Arbeit, Finanzen sowie auf die Gesundheit aus.

Deshalb ist es sinnvoll, dass Ratsuchende möglichst frühzeitig fachliche Information und Beratung erhalten. Die Suchtfachstelle Zürich bietet einen niederschwelligen Zugang, kostenlose Erstgespräche sowie ein breites Unterstützungsangebot für Betroffene sowie angehörige Erwachsene, Jugendliche und Kinder. (pd.)