Züriberg
Zürich 2
Zürich Nord
Zürich West
Küsnachter
Abo bestellen

Umweltprobleme anders betrachten

Zurück

Am Freitag, 18. September, findet an drei Standorten in Zürich das «Filme für die Erde»-Festival statt. Die Hauptthemen in diesem Jahr sind Plastik und die Kunststoffindustrie.

Es ist ein Problem, das durch die Corona-Pandemie ein wenig untergegangen ist: der Mensch und sein Umgang mit der Umwelt. Am «Filme für die Erde»-Festival steht dieses aber wieder im Mittelpunkt. In 15 Städten in der Schweiz werden am Festival Dokumentarfilme zum Thema rund um Plastik und die Kunststoffindustrie gezeigt.
In den Filmen spielt auch der Schutz der Meere eine wichtige Rolle. Von Mikroplastik bis hin zu vertraulichen Gesprächen der Mächtigsten unserer Welt beleuchten die am Festival gezeigten Dokumentarfilme die verschiedensten Facetten. Somit werden drängende Umweltprobleme am diesjährigen Festival von einem anderen Blickwinkel betrachtet. Upcycling-Workshops, Diskussionsrunden und Interviews mit Expertinnen und Experten ergänzen das Festivalprogramm.
Den Auftakt macht die Doku «Microplastic Madness». Darin behandelt eine Gruppe von Fünftklässlerinnen und Fünftklässlern aus New York das Thema Mikroplastik. «Wie Greta Thunberg die Energieproduzenten fossiler Brennstoffe angeht, so nehmen es die Fünftklässler aus Brooklyn mit den Herstellern fossiler Kunststoffe auf», kommentiert Louis Poyect vom US-amerikanischen Politikmagazin «Counter Punch». Weitere Dokus wie «Chasing the Thunder» zeigen, wie sich Umweltaktivisten von «Sea Shepherd» auf die Suche nach dem illegalen und international gesuchten Schleppnetzschiff Thunder machen. Den Abschluss des Festivals macht «The Forum». Die Doku blickt hinter das Weltwirtschaftsforum in Davos. Abseits des Rampenlichts zeigt die Doku hautnah und ungeschönt die Menschen, welche Länder regieren und Firmen führen.
Hinter dem Festival steckt der Verein «Filme für die Erde», der in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert. Mit dem Festival will der Verein nicht nur sensibilisieren, sondern auch Menschen für den Umweltschutz begeistern. So kann man die Tickets für das Festival auf der Website kostenlos bestellen.