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Unbekannte Substanz löst Grosseinsatz aus

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Am Dienstagabend kam es im Kreis 9 vor einem Bürogebäude an der Hermetschloostrasse zu einem Einsatz der städtischen Blaulichtorganisationen. Das Ereignis ausgelöst hat das Hantieren mit einem Behältnis, das eine unbekannte, potentiell schädliche Substanz beinhaltete. Fünf Personen wurden vor Ort durch die Sanität betreut, teilt die Stadtpolizei Zürich mit.

Kurz nach 18 Uhr ging in der Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich die Meldung ein, dass in Altstetten nach dem Öffnen eines Behältnisses bei mehreren Personen leichte Atemnot mit Übelkeit eingesetzt hat. Die Rettungskräfte der Berufsfeuerwehr sowie Mitarbeitende des Forensischen Instituts Zürich fanden das Behältnis vor Ort geschlossen vor. Daraufhin führten sie chemische Messungen am Objekt durch, konnten allerdings keine gefährlichen Stoffe feststellen. Der Inhalt des Behältnisses wurde daraufhin durch die Chemiefachberater des Forensischen Instituts sichergestellt und der Inhalt wird in den kommenden Tagen analysiert. Fünf mutmasslich kontaminierte Personen wurden durch die Sanität von Schutz & Rettung Zürich noch vor Ort medizinisch erstversorgt, hospitalisiert wurde niemand. Der genaue Hergang ist zurzeit unklar. Detektive der Stadtpolizei Zürich haben die Ermittlungen aufgenommen. Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr für die Bevölkerung.

Im Einsatz standen die Berufsfeuerwehr von Schutz & Rettung Zürich mit mehreren Einsatzfahrzeugen inklusive Chemiewehr, die Milizfeuerwehr Kompanie Ost, die Sanität von Schutz & Rettung Zürich mit mehreren Rettungswagen und dem Notarzt, die Stadtpolizei Zürich mit mehreren Einsatzkräften sowie zwei Chemiefachberater des Forensischen Instituts. (pd.)